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Deutsche Meisterschaft U20: IGR ist Vizemeister

Nach einem packenden Finale gegen den RSC Cronenberg holt die U20 der IGR Remscheid die Silbermedaille und ist wie im Vorjahr Vizemeister der Junioren. Bis zum Finale lief das Turnier planmäßig, die blau-weißen Jungs siegten in jedem spiel souverän und hatten das Ziel, die Deutsche Meisterschaft nach 1989 und 2013 das dritte Mal nach Remscheid zu holen, fest vor Augen. ausgerechnet im Finale lieferten sie dann ihr schlechtestes Turnierspiel ab und unterlagen dem bergischen nachbarn nicht unverdient mit 3:4. Wir sind trotzdem stolz auf unsere Jungs, die nach den uberragenden Leistungen in der Bundesligasaison jetzt ganz sicher eine Pause verdient haben. 
Für Trainer Marc Schinkowski war das Turnier der letzte Einsatz an der Bande. Wir danken ihm für fünf tolle Jahre, in denen er seine Mannschaften immer aufs Treppchen geführt hat!

1. RSC Cronenberg

 

2. IGR Remscheid

3. RSC Darmstadt

4. Hülser SV Krefeld,

5. TuS Düsseldorf-Nord

6. SG Chemnitz-Gera

7. SC Moskitos Wuppertal

 

Die weiteren Ergebnisse der Final- und Platzierungsrunde:


Finale IGR Remscheid - RSC Cronenberg 3:5 (1:3)
Platz 3 Hülser SV Krefeld - RSC Darmstadt 0:8 (0:4)

5-7 (3) TuS Düsseldorf-Nord - SG Chemnitz-Gera 7:4 (1:1)

Halbf. 2 RSC Cronenberg - RSC Darmstadt 1:0 (0:0)

5-7 (2) SG Chemnitz-Gera - SC Moskitos Wuppertal 7:4 (4:1)

Halbf. 1 IGR Remscheid - Hülser SV Krefeld 14:2 (5:0)

5-7 (1) SC Moskitos Wuppertal - TuS Düsseldorf-Nord 6:8 (2:3)

 

Abschlusstabelle Platzierungsrunde:

5 - TuS Düsseldorf-Nord - 6 Punkte, 15:10 Tore (+5)

6 - SG Chemnitz-Gera - 3 Punkte, 11:11 Tore (+0)

7 - SC Moskitos Wuppertal - 0 Punkte, 10:15 Tore (-5)

 

Ergebnisse der Vorrunde:

RSC Darmstadt - TuS Düsseldorf-Nord 4:1 (1:0)

IGR Remscheid - SC Moskitos Wuppertal 15:2 (9:0)

RSC Cronenberg - Hülser SV Krefeld 14:1 (9:0)

IGR Remscheid - RSC Darmstadt 4:1 (0:0)

SC Moskitos Wuppertal - TuS Düsseldorf-Nord 4:5 (3:1)

SG Chemnitz-Gera - RSC Cronenberg 3:10 (2:4)

RSC Darmstadt - SC Moskitos Wuppertal 10:1 (7:1)

TuS Düsseldorf-Nord - IGR Remscheid 2:10 (0:6)

Hülser SV Krefeld - SG Chemnitz-Gera 9:4 (5:2)

 

Abschlusstabelle Vorrundengruppe A:

1 - IGR Remscheid - 9 Punkte, 29:5 Tore (+24)

2 - RSC Darmstadt - 6 Punkte, 15:6 Tore (+9)

3 - TuS Düsseldorf-Nord - 3 Punkte, 8:18 Tore (-10)

4 - SC Moskitos Wuppertal - 0 Punkte, 7:30 Tore (-23)

 

Abschlusstabelle Vorrundengruppe B:

1 - RSC Cronenberg - 6 Punkte, 24:4 Tore (+20)

2 - Hülser SV Krefeld - 3 Punkte, 10:18 Tore (-8)

3 - SG Chemnitz-Gera - 0 Punkte, 7:19 Tore (-12)
Spielplan
 

Deutsche Meisterschaft U20: IGR-Team startet in Wuppertal

In Wuppertal-Unterbarmen wird am kommenden Wochenende die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U20 ausgetragen. Das Team der IGR Remscheid trifft als Landesmeister in der Vorrunde auf die Moskitos Wuppertal (10:15 Uhr), den RSC Darmstadt (13:15 Uhr) und den TuS Düsseldorf-Nord (18:30 Uhr). Der RSC Cronenberg, der HSV Krefeld und die SG Chemnitz/Gera messen sich in der zweiten Gruppe. Am Sonntag werden dann die Finalspiele ausgetragen. Unser von Marc Schinkowski trainiertes Team hat sich intensiv auf die DM vorbereitet und möchte den Titel nach 2013 wieder nach Remscheid holen. Wir drücken dazu beide Daumen!!!

Spielplan
 

U20-NRW: IGR ist Landesmeister 2016/2017

Zum letzten Turnier in der diesjährigen Landesmeisterschaft lief die von Marc Schinkowski trainierte U20 der IGR Remscheid am vergangenen Wochenende in Krefeld auf. Kurioser weise kam es in der Seidenstadt zu zwei bergischen Derbys: Gegen den SC Moskitos Wuppertal wurde ein problemloser 15:4-Sieg eingefahren. Der RSC Cronenberg erwies sich danach als zäherer Gegner, konnte die Blau-weißen aber auch nicht aufhalten. 9:6 gewann das IGR-Team und wurde damit verdienter Landesmeister der Saison 2016/2017! Dazu gratulieren wir Team und Trainer ganz herzlich und freuen uns auf die Titelkämpfe um die Deutsche Meisterschaft im Juni.


 

U20-Euro: 6. Platz nach Strafstoßflut für Schweiz


(tg) Als Sechstplatzierte beendete die U20-Nationalmannschaft die Rollhockey-EM im schweizerischen Pully, wobei der Abschluss gegen die Gastgeber sicherlich nicht in bester Erinnerung bleiben wird. Denn beim 2:6 herrschte mitunter der Anschein, als hätten es die Deutschen mit mehr als den eidgenössischen Gegnern zu tun.

Spiel um Platz 5: Deutschland – Schweiz 2:6 (0:3)
Fünf blaue Karten kassierten die Jungadler, die Gastgeber keine einzige. Von 15 Strafstößen gingen neun (!) an die Schweizer, die aus diesem Plus mit immerhin vier Tore an Ertrag herauszogen ... Allerdings hatten die Deutschen bei diesem Revanchespiel auch in allem Belangen einen gebrauchten Tag erwischt.
Schon zu Beginn war ersichtlich, dass sich die Schweiz für die Niederlage im Eröffnungsspiel rehabilitieren wollte, während die DRIV-Auswahl irgendwie gar nicht aus den Startblöcken kommen wollte. Dennoch war es alles in allem einen ausgewogene Begegnung, in der beide Teams gute Chancen zur Führung hatten.
Die gelang schließlich den Eidgenossen: Bei Gian Rettenmunds Fernschuss war Torwart Leon Brandt die Sicht versperrt, der Ball rutschte ihm unter dem Arm hindurch ins Netz (13.). Es war das erste Glied in einer Kette unglücklicher Ereignisse, die dafür sorgten, dass schon zur Pause die Hoffnung auf Rang 5 nahezu gänzlich geschwunden war.
So konnte Leon Brandt zwar einen Penalty von Lorenzo Rui parieren, legte dem Schützen den Ball aber dabei direkt zurück auf den Schläger und hatte beim Nachschuss keine Chance zur Reaktion (16.). Kurz darauf kollidierte Daniel Strieder mit einem Schweizer an der Bande, wofür er „Blau“ sah. Lorenzo Rui scheiterte dieses Mal zwar von Punkt, doch wenig später durfte sich Gian Rettenmund nach einem technischen Foul per Strafstoß versuchen und traf zum 3:0 (18.). Dass unmittelbar danach Maximilian Becker auf die Strafbank musste, hatte zwar keine weiteren Folgen, nagte aber an der Moral der Deutschen.
Die mussten in der 23. Minute den nächsten Nackenschlag hinnehmen, als Nino Wyss von einem eigenen Spieler regelrecht abgeschossen wurde, der Ball aber dadurch überhaupt erst auf das Tor zuflog und den überraschten Leon Brandt prompt passierte – 0:4. Damit noch nicht genug, sah Sebastian Rath den blauen Karton, Sven Kunz traf in Überzahl zum 5:0 (35.).
Zwar konnte Niko Morovic in kurzer Folge durch zwei Penaltys auf 2:5 verkürzen (26./27.), doch so richtig wollte keine neue Zuversicht im deutschen Lager aufkeimen. Was auch daran lag, dass die folgenden Minuten wieder in Unterzahl agiert werden musste, nun brummte Lucas Seidler eine Strafzeit ab (28.). Laum wieder komplett „erwischte“ es Maximilian Becker, was Gian Rettenmund per Direktem zum 6:2 nutzte und damit frühzeitig einen Schlussstrich zog (32.).
Dass es dabei blieb lag in erster Linie an den Torhütern, denn in den letzten Minuten gab es immerhin noch sechs weitere Strafstöße, an denen sich für Deutschland Thomas Köhler, Maximilian Becker und Niko Morovic vergebens versuchten.
Deutschland: J. Langenohl, L. Brandt; L. Seidler, T. Köhler, J. Dutt, N. Morovic, M. Becker, A. Börkei, S. Rath, D. Strieder. – Schweiz: M. Blochlinger, N. Tommasi; N. Wyss, M. Gianella, C. Wagner, L. Rui, S. Kunz, G. Rettenmund, Y. Walther, G. Boll. – Schiedsrichter: F. Fronte (ITA) / D. Bell (ENG).
Torfolge: 0:1 (13.) G. Rettenmund, 0:2 (16./Penalty) L. Rui, 0:3 (15./Überzahl/Direkter) G. Rettenmund, 0:4 (23.) N. Wyss, 0:5 (25./Überzahl) S. Kunz, 1:5 (26./Penalty) N. Morovic, 2:5 (27./Penalty) N. Morovic, 2:6 (32./Direkter) G. Rettenmund. – Zeitstrafen: GER 10 min (D. Strieder/17. - M. Becker/18. & 32. - S. Rath/24. - L. Seidler/28.) – CH 0 min - Teamfouls: GER 11 – CH 14.

U20-Euro: Harte englische Nuss geknackt

(tg) England ist immer ein unangenehmer Gegner, vor allem im Nachwuchsbereich. Und so musste die deutsche U20-Auswahl bei der EM in Pully auch ein dickes Brett bohren, ehe ein knapper 3:2-Sieg feststand. Da zugleich die Schweiz per Golden Goal ihr Platzierungsspiel gegen Andorra gewann, endet das Turnier für die Jungadler wie es begann: mit einem Duell gegen die Gastgeber.

1.Platzierungsrunde: Deutschland – England 3:2 (1:0)

Es war von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe, wobei die Engländer keineswegs nur destruktiv in der Defensive standen, sondern sehr gefällige Angriffsaktionen in petto hatten. Somit entwickelte sich ein sehr abwechslungsreiches Spiel mit etlichen brenzligen Situationen vor den beiden Toren.

Die beiden Schlussmänner Jonas Langenohl und Thomas Allander waren dabei allerdings stets Herr der Lage – bis auf eine Ausnahme: Als der englische Goalie einen Schuss von Daniel Strieder nur kurz abprallen lassen konnte, reagierte Thomas Köhler blitzschnell und bugsierte den Ball, mit dem Rücken zu Tor stehend und durch die eigenen Beine schießend, in die Maschen (6.). Robert Allander verpasste derweil kurz vor der Pause den Gleichstand, als Jonas Langenohl seinen Penalty entschärfte.

Joshua Dutt sorgte mit seinem 2:0 eigentlich für einen perfekten Start in den zweiten Durchgang (25.), doch danach verloren die Deutschen überraschend den Faden. Beim 1:2 (30.) von Joshua Branchett hatte Leon Brandt, der nun zwischen den DRIV-Pfosten stand, ebenso wenig eine Abwehrchance wie beim 2:2 durch denselben Akteur nur zwei Minuten später.

Dass die Partie nicht vollends kippte war dann jedoch der Verdienst des Düsseldorfer Torhüters, der nach dem 10. Deutschen Teamfoul den fälligen Strafstoß von Alexander Mount abwehrte (32.) und 20 Sekunden darauf beim nächsten Versuch des Engländers (nun hatte Joshua Dutt „Blau“ gesehen) den Ball an die Latte lenkte.

Eine weitere Minute später war die Welt der Jungadler aber wieder in Ordnung, nach Zeitstrafe gegen Harry Parfitt übernahm Thomas Köhler die Verantwortung, trat an den Punkt und knallte die Hartgummikugel zum 3:2 in die Maschen. Noch mussten allerdings fünf gut Minuten absolviert werden, in denen England noch einmal alles nach vorne warf und bei einem Lattenschuss von Marco Giancola dem Gleichstand tatsächlich nochmals sehr nahe kam (39.).

Deutschland:J. Langenohl (ab 21. L. Brandt); L. Seidler, T. Köhler, J. Dutt, N. Morovic, M. Becker, A. Börkei, S. Rath, D. Strieder. – England: T. Allander, C. Oakes; A. Mount, H.  Chittenden, R. Allander, W. Rawlinson, J. Branchett, W. Foreman, M. Giancola, H. Parfitt. – Schiedsrichter: J. Steff (CH) / J. Schneider (CH).

Torfolge: 1:0 (6.) T. Köhler, 2:0 (25.) J. Dutt, 2:1 (30.) J. Branchett, 2:2 (32./Penalty) J. Branchett, 3:2 (35./Direkter) T. Köhler. – Zeitstrafen: GER 2 min (J. Dutt/33.) – ENG 2 min (H. Parfitt/35.) - Teamfouls: GER 11 – ENG 12.

         

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