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Deutsche Meisterschaft U11: IGR belegt Platz 5

Mit einem Lächeln im Gesicht kehrten die Spieler und Spielerinnen am frühen Sonntagabend von der diesjährigen deutschen Meisterschaft in der Alterklasse U11 zurück. Zwar war zuvor keineswegs alles reibungslos gelaufen, doch war es am Ende ein wunderschönes Wochenende mit unvergesslichen Eindrücken und guten Partien gewesen. Aber der Reihe nach.
In einer echten Todesgruppe hatte sich die IGR zunächst mit drei schweren Kalibern auseinander zu setzen. Gleich zu Beginn wartete mit dem SKG Herringen ein direkter Konkurrent für den Einzug ins Halbfinale. Die Rahmenbedingungen für die Begegnung waren jedoch alles Andere als optimal, konnte der gastgebende HSV Krefeld doch der IGR vorerst keine Kabine zur Verfügung stellen. Eine normale Vorbereitung auf die Begegnung war somit unmöglich. Dies spiegelte sich dann auch von Beginn an auf dem Spielfeld wider. Herringen war präsenter und nutzte früh zwei Gelegenheiten, um mit 2:0 in Führung zu gehen. Remscheid agierte zu passiv und wirkte in vielen Situationen noch nicht richtig justiert. Der abermals extrem glatte Untergrund der Krefelder Halle sorgte zusätzlich für Eingewöhnungsschwierigkeiten bei den Blau-Weißen und es gelang der IGR nur langsam mehr Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen. Um eine Wende herbeizuführen reichte es in dieser Partie aber nicht mehr und die IGR musste sich, nach einem weiteren Treffer der Westfalen mit 0:3 geschlagen geben. 

Auch im zweiten Gruppenspiel gegen den RHC Recklinghausen brauchte die IGR die komplette erste Halbzeit, um sich einzufinden und tat sich weiterhin schwer. Die Vester jedoch sahen sich ähnlichen Problemen gegenüber, so dass vor der Pause keine entscheidenden Akzente gesetzt werden konnten.

Im zweiten Spielabschnitt fand nun aber Remscheid zu seinem gewohnten Spiel und gewann zunehmend an Stabilität. Nach wenigen, glücklosen Versuchen zappelten die Bälle nun immer wieder im Netz des RHC. Die solide Defensivarbeit der Remscheider und das Tempo im Angriffsspiel war nun eindeutig zuviel für Recklinghausen und die IGR konnte bei Schlusspfiff verdientermaßen einen 7:2-Erfolg und die ersten drei Zähler auf dem eigenen Konto verbuchen. Vorerst wurde die Chance auf den Einzug ins Halbfinale also gewahrt.

Zum Abschluss des ersten Tages stand aber für Remscheid dann noch das letzte Gruppenspiel auf dem Programm. Ausgerechnet gegen die bergischen Nachbarn aus Cronenberg, die zugleich amtierender deutscher Meister und NRW-Landesmeister waren, galt es nun einen Sieg einzufahren um unter die ersten Vier gelangen zu können. Eine äußerst schwierige Aufgabe, der sich die Blau-Weißen aber vom Anpfiff an engagiert stellten. Hatten die Cronenberger noch in ihren ersten beiden Spielen schnelle Tore erzielen können, hielt die IGR über die ersten Minuten mehr als würdig dagegen und war es ihrerseits, die die ersten beiden, vielversprechenden Torabschlüsse zu bieten hatte. Unterstützt von den zahlreichen, lautstarken Remscheider Anhängern, die auch in diesem Jahr wieder die größte und stimmungsvollste Gruppe bei der Deutschen Meisterschaft bildeten, spielte die IGR hier auf Augenhöhe mit. Leider sollte die Begegnung jedoch noch in der ersten eine unerfreuliche, entscheidende Wendung nehmen. Nach einem unabsichtlichen Foulspiel sah Kapitän Joel Halek die vertretbare blaue Karte. Der fällige Strafstoß sowie die anschließenden zwei Minuten ohne den Remscheider Abwehrchef nutzte der RSC für vier schnelle Tora und somit zum 4:0-Halbzeitstand. Das Spiel war entschieden, doch die IGR zeigte Moral und glaubte bis zuletzt an ihre Chance. Immer wieder zeigten die Kids gelungene Anspiele und blitzschnelle Angriffe. So blieb die Begegnung bis zuletzt rassig. Den Vorsprung aus der Strafzeit konnte die IGR aber leider nicht mehr aufholen, musste sich schlussendlich mit 3:8 geschlagen geben und trotz leidenschaftlichem Einsatz am Ende des ersten Tages mit Platz 3 in der Gruppe begnügen.

Das Ziel für den zweiten Turniertag war somit klar definiert: Nun sollte es Platz 5 werden! Zuerst musste sich das IGR-Team dafür zu Beginn des Tages gegen den RSC Chemnitz beweisen. Die IGR bestimmte gleich zu Anfang das Spielgeschehen. Mit spritzigen Angriffen, einer stabilen Defensive und gekonnten Kombinationen beeindruckten sie Gegner und Zuschauer. Was fehlte, war lediglich ein Tor. Bis zur Halbzeit blieb der Kasten der Sachsen wie vernagelt für die IGR. Die wunderschönen Torabschlüsse in zweistelliger Anzahl warfen sich entweder der Chemnitzer Schlussmann oder das Aluminiumgestänge entgegen. Beide verhinderten zur Pause eine hochverdiente Remscheider Führung. Zwei Minuten nach Wiederbeginn brach dann jedoch endlich das Eis. Arne Beck nutzte die nächste Einschussgelegenheit zum 1:0. Was nun folgte war eine blau-weiße Gala, bei der noch fünf weitere Treffer für die IGR folgten. Mit einem 6:0 zog Remscheid schließlich ins Spiel um Platz 5 ein. Viel wesentlicher war aber die Tatsache, dass das Team in diesem Spiel vollends überzeugte und eine rundum gelungene Leistung abgeliefert hatte.

Zum Abschluss der deutschen Meisterschaft traf die IGR dann erneut auf den RHC Recklinghausen. Auch wenn das erste Spiel deutlich an die Blau-Weißen gegangen war, unterschätzte man die Vester nicht und startete gleich mit Vollgas. Spielerisch dominierten die Bergischen die Partie souverän. Auch der Torerfolg ließ dieses Mal nicht lange auf sich warten. Justin Winkler eröffnete den Torreigen Mitte der ersten Hälfte. Überlegtes Passspiel brachte den RHC zunehmend noch mehr in Bedrängnis und der IGR noch zwei weitere Tore vor dem Pausentee ein. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich an den Kräfteverhältnissen auf der Bahn Nichts. Die IGR kontrollierte die Begegnung nach Belieben und variierte das Tempo im Stile einer Spitzenmannschaft. Als logische Folge verdoppelte die Mannschaft in Halbzeit zwei auch die Torausbeute und feierte neben einem ungefährdeten 6:0-Sieg letztlich auch den fünften Rang bei der deutschen Meisterschaft.

Mit einer positiven Bilanz von drei Siegen in fünf Spielen kann die Mannschaft am Ende stolz auf sich sein. Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen und der überaus schweren Gruppe, hat das Team Moral bewiesen und sich den fünften Platz mehr als verdient erarbeitet. Vor allem werden aber die grandiose Stimmung der Fans auf der Tribüne und die wunderschönen Erlebnisse dieses gemeinsamen Wochenendes, innerhalb und außerhalb der Halle, Allen, die dabei waren, noch lange in Erinnerung bleiben.

Wie üblich ist die deutsche Meisterschaft auch in diesem Jahr der Abschluss einer Spielzeit. Einige Spieler werden in der kommenden Saison für die U13 aktiv sein, Andere bleiben der U11 noch ein Jahr erhalten und werden mit nachrückenden Spielern aus der U9 dann die neue U11 bilden.

Ganz gleich in welcher Alterklasse Ihr auch zukünftig unterwegs sein werdet, wir wünschen Euch von Herzen viel Erfolg und sind stolz Euch als Teil unseres Vereins bei uns zu haben. Dem neuen Trainerteam der U11 bestehend aus Annika Zech und Tom Kessens drücken wir für die kommende Spielzeit fest die Daumen und wünschen wir einen guten Start!

Aktiv waren für die IGR: Silas Raab (TW), Leon Gabriel (TW), Arne Beck (13 Tore), Justin Winkler (4 Tore), Greta Heiermann (1 Tor), Joel Halek (3 Tore), Lena Weigert, Jule Scherl, Kira Bambek, Niklas Weitzel (1 Tor), Luke Grund, Trainer Jochen Thomas, Co-Trainerin Annika Zech, Co-Trainer Tom Kessens, Co-Trainer Thomas Beck, Teammanagerin Heike Thomas und Teammanager Oliver Gabriel
 

              

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