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Bundesliga Damen, 13. Spieltag: Celina Söhngen schießt Düsseldorf ab

(tg) Gleichauf mit dem Meister, und dies gleich im ersten Jahr: Die Remscheiderinnen siegen weiter (7:2 über Düsseldorf) und sorgen für Verwunderung  bei den Etablierten. Ebenfalls deutlich auf DM-Halbfinalkurs liegen die Wuppertaler Moskitos nach ihrem 4:3-Erfolg in Gera. Und Hoffnungen, unter die besten Vier zu kommen, darf sich auch Cronenberg nach dem 5:4-Heimerfolg über Recklinghausen wieder machen.


IGR Remscheid – TuS Düsseldorf-Nord 7:2 (1:1)

Es gab klare Parallelen zum Hinspiel, dass ja erst in der Vorwoche ausgetragen worden war. Vor allem im ersten Durchgang: Erneut gingen die Bergischen schnell durch Celina Söhngen in Führung (8.), doch kurz vor der Pause stellte Celina Baltes den Gleichstand für den Altmeister wieder her (17.).

Die zweite Hälfte bot dann allerdings deutlich mehr Spannung als vor Wochenfrist. Celina Söhngen gelang zwar wieder ein Blitzstart (30.), doch danach war das Gästetor für die forschen IGRlerinnen wie vernagelt. Allerdings machten es die Düsseldorferinnen keinen Deut besser, so dass es lange Zeit beim 2:1-Zischenstand blieb. Erst in den letzten sieben Minuten platze der Knoten, wobei Doppeltorschützin Celina Söhngen endgültig zur Matchwinnerin wurde: Binnen drei Minuten schraubte sie de Führung auf 5:1, und legte nach dem 2:5 von Jenny Delgado (46.) nochmals nach. Saphira Giersch war dann noch das Schlusswort vorbehalten (48.). 

IGR Remscheid:C. Reinert, L. Hochstein; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, S. Giersch, K. Steinmetz. – TuS Düsseldorf-Nord: M. van der Fels, L. Kittel; M. Theiler, C. Baltes, J. Brusdeilins, L. Hansel, J. Delgado, R. Schulz, M. Rittler, F. Dlouhy. – Schiedsrichter: D. Loewe.

Torfolge: 1:0 (8.) C. Söhngen, 1:1 817.) C. Baltes, 2:1 (30.) C. Söhngen, 3:1 (43.) C. Söhngen, 4:1 (45.) C. Söhngen, 5:1 (46.) C. Söhngen, 5:2 (46.) J. Delgado, 6:2 (47.) C. Söhngen, 7:2 (48.) S. Giersch. - Zeitstrafen: IGR 0 min – TuS 0 min - Teamfouls: IGR 4 – TuS 10.


RSC Gera – SC Moskitos Wuppertal 3:4 (3:2)

Ein Spiel mit Höhen und Tiefen durchlebten beide Mannschaften, ehe in buchstäblich letzter Sekunde mit Wuppertal ein überaus glücklicher Sieger gefunden wurde.

Den Moskitos hatte schon die Starthase gehört, doch nachdem Yolanda Kahmann (5.) und Tabea Lückenhaus (9.) schnell eine 2:0-Führung herausgeschossen hatten, stellten die Gäste zu früh das Offensivspiel ein. Dies sollte sich gegen die quirligen, von ihren Fans angetriebenen Thüringerinnen rächen. So verkürzte Jessica Sudin schon in der 12. Minute, und ab da hatten die Gastgeberinnen durchaus Oberwasser. Mit einem Doppelpack verschaffte Jessica Sudin diesen schließlich eine knappe Pausenführung (22./23.).

Der knappe Vorsprung hielt jedoch nicht lange vor, denn die Wuppertalerinnen waren nun wieder hellwach und erwischten Gera erneut auf dem falschen Fuß: Yolanda Kahmann schloss zum 3:3 ab (28.). Es folgte ein flottes, chancenreiches Spiel, in dem beiden Teams im Abschluss jedoch das nötige Quäntchen Glück zum vierten Erfolg fehlte. Und so deutete schon alles auf eine Verlängerung hin, als Katja Hauck einen Geistesblitz hatte und mit dem 4:3 den Moskitos doch noch die volle Punktzahl sicherte (50.).        

RSC Gera:C. Sommermeyer; S. Adam, J. Sudin, N. Sudin, M. Lindemann, A. Müller, V. Kemmerling, N. Sudin, A. Behrendt. – SC Moskitos Wuppertal: A. Behrens; K. Hauck, Y. Kahmann, T. Lückenhaus, N. Lückenhaus, K. Hainbuch. – Schiedsrichter: L. Klimowitz.

Torfolge: 0:1 (5.) Y. Kahmann, 0:2 (9.) T. Lückenhaus, 1:2 (12.) J. Sudin, 2:2 (22.) J. Sudin, 3:2 (23.) J. Sudin, 3:3 (28.) Y. Kahmann, 3:4 (50.) K. Hauck. - Zeitstrafen: RSC 0 min – SCM 0 min - Teamfouls: RSC 8 – SCM 8.


RSC Cronenberg – RHC Recklinghausen 5:4 (3:2)

Mehr Kopfzerbrechen als erwartet bereitete Schlusslicht Recklinghausen den Dörper Cats, für die sich mit diesem knappen Sieg nun aber wieder alle Chancen auf die Final-Four-Runde öffnen.

Eigentlich sah es ganz danach aus, als ob den Cronenbergerinnen die erwarteten drei Punkte ohne große Mühen zufallen würden, denn Lea Seidler (10.) und Anna Kaub (12.) hatten für den erwünschten frühen Vorsprung gesorgt. Dann aber sah Anna Kaub „Blau“, was Merle Vahrsson zum 1:2-Anschluss nutze (13.) – und dieser Treffer wirbelte die bisherigen Kräfteverhältnisse gehörig durcheinander.

Plötzlich witterten die Vesterinnen Morgenluft und ließen sich auch vom schnellen 3:1 durch Lara Seidler (16.) nicht mehr einschüchtern. Vor allem Merle Vahrsson übernahm nun mutig Verantwortung, verkürzte erneut (19.) und stellte schließlich auch den Gleichstand her (30.). Der aber hielt nur wenige Augenblicke, quasi im Gegenzug brachte Lea Seidler die Dörper Cats wieder in Vorlage (31.), Joana Spiecker legte zudem umgehend nach (34.). Diesem Rückstand liefen die Recklinghäuserinnen nun vergeblich hinterher, erst in der 48. Minute gelang Merle Vahrsson der Anschluss. Den möglichen Ausgleich verpasste der RHC jedoch, als der Strafstoß nach 10. Cronenberger Teamfoul am Tor vorbei ging.

RSC Cronenberg:L. Spiecker; A. Kaub, J. Spiecker, La. Seidler, Le. Seidler, D. Ducherow, D. Stoll, N. Fichtner. – RHC Reckling-hausen: J. Wozniak; M. Vahrsson, M. Schürmann, L. Mackowiak, M. Brandt, I. Schneider, N. Gregorowius. – Schiedsrichter: F. Tönis.

Torfolge: 1:0 (10.) Le. Seidler, 2:0 (12.) A. Kaub, 2:1 (13./Direkter) M. Vahrsson, 3:1 (16.) La. Seidler, 3:2 (19.) M. Vahrsson, 3:3 (30.) M. Vahrsson, 4:3 (31.) Le. Seidler, 5:3 (34.) J. Spiecker, 5:4 (48.) M. Vahrsson. - Zeitstrafen: RSC 2 min (A. Kaub/13.) – RHC 2 min (M. Schürmann/22.) - Teamfouls: RSC 10 – RHC 9.
 

Bundesliga Damen, 13. Spieltag: Bergisches Trio auf Halbfinalkurs

(tg) Das Rennen um die Halbfinalplätze in der Bundesliga der Frauen ist im vollen Gang. Remscheid hat aktuell die weitaus besten Karten, doch dahinter liegen die Teams weiterhin eng auf eng. Am Ende könnte ein bergisches Trio Titelverteidiger ERG Iserlohn herausfordern.


Gleichauf mit Serienmeister Iserlohn zu sein, der am Wochenende international im Einsatz ist: Dies könnte für das junge Team der IGR Remscheid Realität werden. Sofern es den Bergischen gelingt eine Woche nach dem 5:2-Erfolg gegen den TuS Düsseldorf-Nord erneut siegreich zu sein (Sa., 18 Uhr – Sporthalle Hackenberg). Der Liganeuling mischt jedenfalls schon jetzt das etablierte Feld ordentlich auf und könnte sich der Teilnahme am DM-Halbfinale schon so gut wie sicher sein, sollte im siebten Spiel der sechste Sieg gelingen.


Nicht ganz uneigennützig auf einen Ausrutscher der regionalen Konkurrenz hofft derweil der SC Moskitos Wuppertal, haben die Wuppertalerinnen doch selbst noch Rang zwei im Visier. Dazu müssen die Moskitos jedoch beim RSC Gera bestehen, was gegen die quirligen Thüringerinnen in der Panndorfhalle nicht immer einfach ist (Sa., 19 Uhr). Die Bergischen haben jedenfalls ihre erste Niederlage just gegen Remscheid gut verdaut und mit dem 6:5 in Calenberg ein klares Zeichen gesetzt, dass sie dieses Jahr die Medaillenspiele erreichen wollen.


Dorthin möchte mit dem RSC Cronenberg gerne auch das dritte bergische Team in der Liga, wobei die Aktien im Falle eines Heimsieges über den RHC Recklinghausen deutlich steigen würden (Sa., 18 Uhr – Alfred-Henckels-Halle). Dann  nämlich würde Vizemeister Calenberg vom vierten Platz verdrängt, wobei die Dörper Cats sogar erst ein Spiel weinige absolviert haben als die Niedersächsinnen. Nach dem klaren 8:3 über das Schlusslicht im Hinspiel sollte für die RSClerinnen dieses Ziel durchaus erreichbar sein…


Der Spieltag im Überblick …

… am 20. Januar 2018 mit dem 13. Spieltag          

ERG Iserlohn - SC Bison Calenberg,  verlegt
IGR Remscheid - TuS Düsseldorf-Nord, 18.00 Uhr, Sporthalle Hackenberg

RSC Cronenberg - RHC Recklinghausen, 18.00 Uhr, Alfred-Henckels-Halle

RSC Gera - SC Moskitos Wuppertal, 19.00 Uhr, Panndorfhalle


 

Bundesliga Damen, 12. Spieltag: Remscheid ist der Gewinner des Spieltages

(tg) Hinter Spitzenreiter Iserlohn geht die Rotation auf Rang zwei munter weiter: Während der Titelverteidiger sich auch in Cronenberg schadlos hielt (7:1), musste sich Calenberg erneut den Moskitos beugen (5:6), sodass Remscheid durch den 5:2-Erfolg in Düsseldorf sich wieder auf Platz 2 vorschob – und diesen Rang durch ein 3:0 über Darmstadt einen Tag später noch weiter festigte. Wichtige Punkte im Kampf um die DM-Halbfinal-Qualifikation sammelte unterdessen Darmstadt beim 7:1-Heimsieg über Gera.

RSC Cronenberg – ERG Iserlohn 1:7 (1:2)

Eine härtere Nuss als von den Iserlohnerinnen erwartet waren die Dörper Cats, die eine gute halbe Stunde lang die Begegnung mit dem Spitzenreiter mehr als offen gestalteten. Einzig die größere Routine des Meisters machte letztlich den Unterschied aus.

Anfangs drohte den Cronenbergerinnen ein Debakel, nachdem Maren Wichardt binnen der ersten fünf Minuten schon zweimal erfolgreich gewesen war. Dann aber festigte sich die RSC-Abwehr, und auch nach vorne gelangen den Gastgeberinnen immer mehr gelungene Aktionen. So resultierte das 1:2 von Anna Kaub aus einer einstudierten Pass-Stafette (14.), war zugleich aber auch die einzige Ausbeute für die engagierten Dörper Cats.

Die ärgerten sich folglich kräftig, als der Start in den zweiten Durchgang gründlich in die Hosen ging und Maren Wichardt daraus zweifachen Nutzen zog (27./28.). Nun mussten die Gastgeberinnen also drei Toren hinterherlaufen, was längst nicht mehr so leicht fiel. Folglich war nach einem weiteren Doppelschlag von Maren Wichardt (38.) und Katharina Neubert (39.) die Luft endgültig raus. Das 7:1 durch Maren Wichardt (42.) markierte dann auch den Schlusspunkt.     

RSC Cronenberg:A. de Beauregard, L. Spiecker; D. Stoll, M. Tacke, A. Kaub, J. Spiecker, La. Seidler, Le. Seidler, D. Ducherow, N. Fichtner. – ERG Iserlohn: J. Ehlert; S. Pothöfer, M. Wichardt, F. Neubert, K. Neubert, S. Runge. – Schiedsrichter: T. Ehlert.

Torfolge: 0:1 (2.) M. Wichardt, 0:2 (5.) M. Wichardt, 1:2 (14.) A. Kaub, 1:3 (27.) M. Wichardt, 1:4 (28.) M. Wichardt, 1:5 (38.) M. Wichardt, 1:6 (39.) K. Neubert, 1:7 (42.) M. Wichardt. - Zeitstrafen: RSC 0 min – ERG 0 min - Teamfouls: RSC 2 – ERG 2.

SC Bison Calenberg – SC Moskitos Wuppertal 5:6 (2:2)

Calenbergs Auf und Ab geht munter weiter, womit dieser Niederlage gegen Wuppertal doppelt schmerzt, denn damit hat der Vizemeister im Falle einer Punktgleichheit nun endgültig den direkten Vergleich verloren.

Es war von Anfang bis Ende eine enge Kiste, beide Teams schenkten sich nichts und gingen dennoch stets volles Risiko. Das erste Tor verbuchten die Bisons, für die Britt Johansson in Überzahl erfolgreich war (14.), als Tabea Lückenhaus auf der Strafbank saß. Dort nahm kurz darauf Katja Hauck Platz (17.), doch in diesem Fall ließen die Gastgeberinnen ihren Vorteil verstreichen. Was nicht ohne Folgen blieb, denn binnen einer Minute drehten Naomi Lückenhaus (20.) und Katja Hauck (21.) den Spieß erst einmal um. Jedoch nur für einen kurzen Augenblick, noch vor der Pause stellte nämlich Anna Hartje den Gleichstand wieder her (25.).

In den zweiten Durchgang kamen die Moskitos dann deutlich besser hinein, was sich auch auf den Score auswirkte: Tabea Lückenhaus (32.) und Naomi Lückenhaus (33.) verschafften den Bergischen einen Zwei-Tore-Vorsprung. Diesen konnte Clara Nowotka diesen zwar rasch wieder halbieren (39./Penalty) und schließlich sogar egalisieren (45.), doch Sekunden darauf brachte Naomi Lückenhaus die Wuppertalerinnen wieder in Vorlage.

Calenberg drängte nun vehement auf den erneuten Ausgleich, fing sich aber einen Konter ein, den Yolanda Kahmann überlegt zum 6:4 abschloss (48.). Der folgenden Schlussoffensive der Bisons hielt die SCM-Abwehr dann stand, Kim Henckels 5:6 wenige Sekunden vor Ablauf der Uhr kam zu spät.        

SC Bison Calenberg:C. Mayer, A. Sturm; A. Hartje, B. Johansson, A. Hasenheit, E. Schulze, K. Henckels, L. Dobbratz, C. Nowotka, M. Paul. – SC Moskitos Wuppertal: A. Kahmann, A. Behrens; K. Hauck, S. Thronberens, Y. Kahmann, T. Lückenhaus, N. Lückenhaus, M. Johannsen. – Schiedsrichter: P. Thißen.

Torfolge: 1:0 (14./Überzahl) B. Johansson, 1:1 (20.) N. Lückenhaus, 1:2 (21.) K. Hauck, 2:2 (25.) A. Hartje, 2:3 (32.) T. Lückenhaus, 2:4 (33.) N. Lückenhaus, 3:4 (39./Penalty) C. Nowotka, 4:4 (45.) C. Nowotka, 4:5 (45.) N. Lückenhaus, 4:6 (48.) Y. Kahmann, 5:6 (50.) K. Henckels. - Zeitstrafen: SCB 0 min – SCM 4 min (T. Lückenhaus/13. - K. Hauck/17.) - Teamfouls: SCB 10 – SCM 4.

RSC Darmstadt – RSC Gera 7:1 (3:1)

Das DM-Halbfinale ist für die Darmstädterinnen wieder in greifbare Nähe gerückt. Und dieses Ziel war es auch, dass ihnen gegen Gera die nötige Motivation verlieh, die schließlich zu einem ungefährdeten Sieg führte.

In der ersten Hälfte allerdings war deutlich nachzuvollziehen, warum es im ersten Aufeinandertreffen erst einer Verlängerung bedurfte, um den Sieger zu ermitteln. Die Thüringerinnen zeigten sich in allen Belangen gleichwertig, hatte im Abschluss aber lange Zeit nicht das nötige Glück auf ihrer Seite, um das 1:0 von Simone Firll (9.) zu egalisieren. In der 22. Minute hatte die Aufholjagd dann aber ihr Ende, Jessica Sudin schloss zum 1:1 ab – das aber keine zehn Sekunden Bestand hatte. Noch in den Gästejubel hinein war Maike Richter mit der erneuten Darmstädter Führung zur Stelle. Und die Geraerinnen hatten sich von diesem Schock noch nicht richtig erholt, da erhöhte Simone Firll auch schon auf 3:1 (23.).

So wie der erste Durchgang geendet hatte, so begann Hälfte zwei: Sekunden nach dem Anpfiff bejubelte Maike Richter das 4:1, womit den Thüringerinnen endgültig jeglicher Rückenwind genommen war. Die Gastgeberinnen verwalteten fortan geschickt ihre Führung, die sie in regelmäßigen Abständen überdies durch Simone Firll (34./45.) und Larissa Heger (49.) weiter ausbauten.

RSC Darmstadt:N. Uhl; M. Richter, S. Firll, L. Heger, H. Huth, J. Sieger. – RSC Gera: C. Sommermeyer, L. Schmidt; S. Adam, J. Sudin, N. Sudin, V. Kemmerling, A. Behrendt, M. Lewandowski. – Schiedsrichter: A. Feiteira.

Torfolge: 1:0 (9.) S. Firll, 1:1 (22.) J. Sudin, 2:1 (22.) M. Richter, 3:1 (23.) S. Firll, 4:1 (26.) M. Richter, 5:1 (34.) S. Firll, 6:1 (45.) S. Firll, 7:1 (49.) L. Heger. - Zeitstrafen: DAR 0 min – GER 0 min - Teamfouls: DAR 2 – GER 4.

TuS Düsseldorf-Nord – IGR Remscheid 2:5 (1:1)

Remscheid zeigte sich in Düsseldorf gut erholt von der ersten Saisonniederlage – und wechselte umgehend wieder zurück in die Erfolgsspur.

Lea Steinmetz sorgte mit der schnellen Führung (5.) für das nötige Selbstbewusstsein, um in der Unterrather Rollsportarena bestehen zu können. Fortan waren die Remscheiderinnen zwar einer TuS-Aufholjagd ausgesetzt, hielten dem stetigen Druck aber souverän stand. Zumindest bis zur 20. Minute, da ließ sich Marie Theiler nämlich nicht mehr vom 1:1 abhalten.

Damit war für den zweiten Durchgang allerdings wieder alles auf Anfang gesetzt, die ersten Minuten waren ein temporeiches Hin und Her zwischen den Toren. Und wieder waren es die Bergischen, die mehr Glück im Abschluss hatten, erneut in Person von Lea Steinmetz (33.). Dieses Mal aber schafften es die IGRlerinnen, ihren Vorsprung auch auszubauen: Per Strafstoß erhöhte Saphira Giersch nur drei Minuten später.

Da jedoch Celina Baltes ebenfalls einen Strafstoß souverän verwandelte (41.), blieb es spannend, zumal die Gäste gleich zwei blaue Karten gegen Celina Söhngen und Trainer Markus Feldhoff erhalten hatten, und somit weiterhin in Unterzahl auf dem Feld standen. Die zwei Minuten überstand der Liganeuling aber bravourös – um dann umgehend zum Gegenschlag auszuholen: Frederike Kaub (45.) und Saphira Giersch (47.) machten mit ihrem Doppelpack den Sieg perfekt. 

TuS Düsseldorf-Nord:M. van der Fels (ab 26. M. Rybarczyk); M. Theiler, C. Baltes, J. Brusdeilins, L. Hansel, J. Delgado, R. Schulz, M. Rittler, F. Dlouhy. – IGR Remscheid: C. Reinert, L. Hochstein; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, S. Giersch, L. Steinmetz, K. Steinmetz. – Schiedsrichter: M. Brosien.

Torfolge: 0:1 (5.) L. Steinmetz, 1:1 (20.) M. Theiler, 1:2 (33.) L. Steinmetz, 1:3 (36./Direkter) S. Giersch, 2:3 (41./Direkter) C. Baltes, 2:4 (45.) F. Kaub, 2:5 (47./Direkter) S. Giersch - Zeitstrafen: TuS 4 min (R. Schulz/8. - C. Baltes/36.) – IGR 4 min (C. Söhngen/41. - M. Feldhoff/41.) - Teamfouls: TuS 15 – IGR 9.

IGR Remscheid – RSC Darmstadt 3:0 (0:0)

Erst seit drei Monaten spielt Remscheid in der Bundesliga – und mischt sie seitdem kräftig auf. Der Sieg über Darmstadt war zwar hart erkämpft, festigt aber den 2. Platz für den Liganeuling hinter Serienmeister Iserlohn. 

Beide Teams waren schon am Vortag im Einsatz, hatten dabei auch einige Körner gelassen und begannen somit zunächst mit angezogener Handbremse. Dies änderte sich aber im Laufe des ersten Durchgangs, schließlich wollten beide Seiten unbedingt die drei Punkte, um ihre Chancen im Rennen um die Halbfinalplätze zu optimieren. So standen schließlich die beiden Torfrauen Carolin Reinert (IGR) und Natalie Uhl (RSC) im Fokus, gaben sich aber keine Blöße. So hieß es auch nach mehr als einer halben Stunde noch 0:0…

Dann aber ging es plötzlich Schlag auf Schlag: Lea Steinmetz fand endlich eine Lücke im RSC-Bollwerk und schob zum 1:0 ein (34.). Darmstadt reagiert, machte auf – und rannte ins Verderben. Drei Minuten nach dem Rückstand war erneut Lea Steinmetz völlig frei, sechzig weitere Sekunden darauf war Celina Söhngen zum 3:0 erfolgreich. Die Hessinnen brauchten eine Weile, um dieses Dreierpack zu verdauen, fanden aber letztlich keinen Ansatzpunkt, um den Remscheiderinnen den Sieg nochmals streitig zu machen.

IGR Remscheid:C. Reinert; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, S. Giersch, L. Steinmetz, K. Steinmetz. – RSC Darmstadt: N. Uhl; M. Richter, S. Firll, L. Heger, H. Huth, J. Sieger. – Schiedsrichter: P. Thißen.

Torfolge: 1:0 (34.) L. Steinmetz, 2:0 (37.) L. Steinmetz, 3:0 (38.) C. Söhngen. - Zeitstrafen: IGR 2 min (L. Steinmetz/47.) – RSC 0 min - Teamfouls: IGR 6 – RSC 8.
 

Bundesliga Damen, 11. Spieltag: Erste Saisonniederlage für die IGR

(tg) Mit drei Heimsiegen begann das Rollhockey-Jahr 2018 in der Frauen-Bundesliga: Meister Iserlohn kam gegen Recklinghausen problemlos zum 12:0; Vize Calenberg rückte gegen Neuling Remscheid mit 4:2 die Verhältnisse zurecht; Altmeister Düsseldorf erkämpfte sich gegen Gera nach furioser Aufholjagd den ersten Saisonsieg (8:7).


ERG Iserlohn – RHC Recklinghausen 12:0 (8:0)

Die erwartet klaren Verhältnisse gab es zwischen Spitzenreiter Iserlohn und Schlusslicht Recklinghausen. Laura La Rocca (5.) und Maren Wichardt (6.) eröffneten früh den Iserlohner Torreigen, der durch Katharina Neubert (10.), Laura La Rocca (15.) und vor allem Saskia Pothöfer (16./20.24./25.) fortgesetzt wurde. Mit dem 8:0 zur Pause war somit bereits alles klar. Die erlaubte Iserlohn, im zweiten Durchgang die Konzentration auf die Vorbereitung des Viertelfinals in der European Female League a, 20. Januar in Voltrega zu legen. Svenja Runge (2), Maren Wichardt und Laura La Rocca machten dabei das Dutzend noch voll.     

ERG Iserlohn:J. Ehlert; M. Wichardt, F. Neubert, K. Neubert, L. la Rocca., S. Runge, S. Pothöfer. – RHC Recklinghausen: J. Wozniak; M. Schürmann, V. Ehlert, L. Mackowiak, A. Nohlen, M. Brandt, M. Vahrsson, I. Schneider, N. Gregorowius. – Schiedsrichter: S. Häger.

Torfolge: 1:0 (5.) L. La Rocca, 2:0 (6.) M. Wichardt, 3:0 (10.) K. Neubert, 4:0 (15.) L. La Rocca, 5:0 (16.) S. Pothöfer, 6:0 (20.) S. Pothöfer, 7:0 (24.) S. Pothöfer, 8:0 (25.) S. Pothöfer, 9:0 (30.) M. Wichardt, 10:0 (31.) L. La Rocca, 11:0 (34.) S. Runge, 12:0 (42.) S. Runge. - Zeitstrafen: ERG 0 min – RHC 0 min - Rote Karte: A. Nohlen (27./RHC) - Teamfouls: ERG 2 – RHC 3.


SC Bison Calenberg – IGR Remscheid 4:2 (3:1)

Der Höhenflug der Remscheider Talente fand in Calenberg ein Ende: Der Vizemeister warf erfolgreich seine größere Routine in die Waagschale und rückte damit auf den 2. Platz vor.

Die Anfangsphase war überaus turbulent, beide Teams wollten die Konkurrenz mit einem Blitzstart schocken. Dies ging weder hüben noch drüben auf, denn dem 1:0 der Gastgeberinnen durch Anna Hartje folgte nur Sekunden darauf der Ausgleich durch Saphira Giersch (7.). Zwei weitere Minuten später brachte Klara Nowotka die Bisons indes per Penalty erneut in Vorlage – und dieses Mal wurde die Führung verteidigt.

Die jungen Remscheiderinnen kamen zwar immer wieder gute Abschlusspositionen, bissen sich fortan aber an SCB-Torfrau Claudia Mayer die Zähne aus. Auf der Gegenseite war es jedoch nicht anders, IGR-Torsteherin Carolin Reinert hielt souverän und ihr Teams somit im Rennen. Erst bei einem Konter von Anna Hartje kurz vor dem Seitenwechsel war auch die Nationaltorhüterin machtlos (19.). Nach Wiederbeginn folgte wieder eine wilde Hatz zwischen den Toren, wobei Britt Johansson zum 4:1 traf (28.), kurz darauf Celina Söhngen den Liganeuling aber wieder anschließen ließ (29.). Mehr ließen die beiden hervorragenden Torfrauen aber nicht mehr zu.     

SC Bison Calenberg:C. Mayer, N. Buchta; A. Hartje, B. Johansson, A. Hasenheit, E. Schulze, K. Henckels, L. Dobbratz, K. Nowotka, M. Paul. – IGR Remscheid: C. Reinert, L. Hochstein; F. Kaub, J. Krause, C. Söhngen, S. Giersch, L. Steinmetz, K. Steinmetz. – Schiedsrichter: T. Ehlert.

Torfolge: 1:0 (7.) A. Hartje, 1:1 (7.) S. Giersch, 2:1 (9./Penalty) K. Nowotka, 3:1 (19.) A. Hartje, 4:1 (28.) B. Johansson, 4:2 (29.) C. Söhngen. - Zeitstrafen: SCB 4 min (B. Johansson/37. - A. Hartje/43.) – IGR 2 min (L. Steinmetz/37.) - Teamfouls: SCB 8 – IGR 2.

 

TuS Düsseldorf-Nord – RSC Gera 8:7 (2:3)

3:7 hieß es aus Düsseldorfer Sicht bereits, im vierten Spiel drohte die vierte Niederlage! Gera war der Sieg also gewiss, doch die Thüringerinnen zahlten bitteres Lehrgeld…

Ein Grund für die furiose Wende in der Schlussphase könnte aber auch der Personalmangel bei den Gäste gewesen sein, die nur fünf Feldspielerinnen mit an den Rhein gebracht hatten. Es fehlte am Ende schlicht die Kraft, um die Attacken der in Vollbesetzung angetretenen TuSlerinnen noch effektiv abzuwehren.

Schon die erste Hälfte hatte viel Kraft gekostet: Nach dem 1:0 von Jessica Sudin (7.) und dem 1:2 (13.) von Anna Behrendt hatten die Düsseldorferinnen durch Celina Baltes (8.) sowie Joyce Brusdeilins (16.) stets schnell wieder ausgeglichen. Und auch die Halbzeitführung, die Anna Behrendt kurz vor dem Pausenpfiff markiert hatte (24.), hielt nicht lange vor: Ricarda Schulz traf zum 3:3 (31.). Als noch in derselben Minute Jessica Sudin jedoch zum 4:3 traf, im direkten Abschluss noch zwei Tore nachlegte (33./35.) und Sabrina Adam schließlich das 7:3 markierte (37.), schien Gera der Durchbruch gelungen, auch wenn Marie Rittler kurz darauf zum 4:7 abschloss (38.).

Allerding schwanden beim RSC deutlich die Kräfte, woraus Celina Baltes kräftig Kapital schlug. Nach deren 5:7 (40.) stemmten sich die Gäste noch fünf Minuten erfolgreich gegen die TuS-Schlussoffensive. Als Celina Baltes dann aber binnen einer Minute zum 7:7 traf, hatte Gera nichts mehr entgegen zu setzten und musste schließlich auch noch den endgültigen K. o. durch Ricarda Schulz hinnehmen (49.).       

TuS Düsseldorf-Nord:M. Rybarczyk; L. Kuttel; M. Tolk, C. Baltes, J. Brusdeilins, L. Hansel, J. Delgado, R. Schulz, M. Rittler, F. Dlouhy. – RSC Gera: L. Schmidt; S. Adam, J. Sudin, N. Sudin, A. Behrendt, M. Lewandowski. – Schiedsrichter: B. Ullrich.

Torfolge: 0:1 (7.) J. Sudin, 1:1 (8.) C. Baltes, 1:2 (13.) A. Behrendt, 2:2 (16.) J. Brusdeilins, 2:3 (24.) A. Behrendt, 3:3 (31.) R. Schulz, 3:4 (31.) J. Sudin, 3:5 (33.) J. Sudin, 3:6 (35.) J. Sudin, 3:7 (37.) S. Adam, 4:7 (38.) M. Rittler, 5:7 (40.) C. Baltes, 6:7 (45.) C. Baltes, 7:7 (46.) C. Baltes, 8:7 (49.) R. Schulz. - Zeitstrafen: TuS 0 min – RSC 0 min - Teamfouls: TuS 6 – RSC 4.

 

Bundesliga Damen, 11. Spieltag: IGR fordert Vize Calenberg

(tg) Auf den Plätzen 2 bis 6 ist es nach Punkten überaus eng in der Damen-Bundesliga, gleich fünf Teams können sich folglich noch berechtigte Hoffnungen auf das DM-Halbfinale machen. Vordergründig zumindest. Denn die Anzahl der bereits absolvierten Spiele variiert zwischen drei (Remscheid/9 Punkte) und sechs (Darmstadt/7 Punkte). 

Aller Sorgen ledig ist dagegen bereits Titelverteidiger ERG Iserlohn. Zwar haben die Sauerländerinnen auch erst viermal auf dem Parkett gestanden, dabei aber selbst in Minimalbesetzung ihre Vormachtstellung locker behauptet, sodass im Duell mit Schlusslicht RHC Recklinghausen (Sa., 13 Uhr – Hemberghalle) praktisch nur noch eine Frage offen ist: Wie hoch fällt der Sieg der Iserlohnerinnen aus?


Interessanter dürfte da das Duell zwischen den SC Bison Calenberg und der IGR Remscheid werden (Sa., 15.30 Uhr - Sporthalle Eldagsen). Die Niedersächsinnen, immerhin „Vize“ des Vorjahres, kamen nicht gut aus den Startblöcken und hinken ihren eigenen Ansprüchen deutlich hinterher. Dagegen hat Liganeuling Remscheid einen Blitzstart hingelegt und auch nach drei Spielen immer noch einen weiße Weste, was ihnen aktuell die erste Verfolgerposition hinter Iserlohn beschert.

Das Jahr 2017 endete auch für den Altmeister TuS Düsseldorf-Nord alles andere als erfolgreich: Aktuell liegen die Rheinländerinnen auf dem vorletzten Rang, haben noch keinen einzigen Zähler ergattert und in drei Spielen auch erst fünfmal ins Schwarze getroffen. Diese maue Bilanz soll nun am Samstag gegen den RHC Gera aufpoliert werden (18 Uhr – Rollsporthalle Unterrath). Allerdings zeigten sich die Thüringerinnen bei ihren bisherigen Auftritten sehr Treffsicher (25 Tore), hatten auf der Gegenseite ihr Tor aber auch oftmals weit aufstehen (37 Gegentore). Folglich schlugen in vier Spielen auch erst vier Punkte zu Buche, was aber durchaus noch ausreicht, um ins Rennen um die Halbfinaltickets noch eingreifen zu können.


Der Spieltag im Überblick …

… am 6. Januar 2018 mit dem 11. Spieltag                       

ERG Iserlohn                -           RHC Recklinghausen     13.00 Uhr, Sporthalle Hemberg

SC Bison Calenberg       -           IGR Remscheid             15.30 Uhr, Sporthalle Eldagsen

TuS Düsseldorf-Nord      -           RSC Gera                     18.00 Uhr, Rollsporthalle Unterrath

 

              

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