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21. Bergischer Löwe: IGR-Damen zeigen tolle Leistung

 

Im Rahmen des 21. Bergischen Löwen lief die neuformierte Damenmannschaft der IGR Remscheid erstmals vor eigenem Publikum auf. Als Testgegner hatte das Team den TuS Düsseldorf-Nord eingeladen. Die Landeshauptstätterinnen, immerhin 3. der vergangenen Bundesliga-Saison, hatten sich die Aufgabe sicherlich leichter vorgestellt, lagen sie doch nach 3 Minuten schon mit 2:0 (Kira + Lea Steinmetz) hinten. Die IGR-Damen, deren Tor in Halbzeit eins die WM-Bronzemedaillengewinnerin Caro Reinert hütete und ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt gab, bauten den Vorsprung durch Saphira Giersch bis zur Pause durch auf 3:0 aus.

Im zweiten Abschnitte hütete Leonie Hochstein das Tor und machte ihre Sache prima. Annika Zech (2), Kira Steinmetz (2), Celina Söhngen und Saphira Giersch (2) legten nochmals Tore nach. Ein 10:0 stand am Ende auf der Uhr, das blau-weiße Team hatte seine Feuerprobe bestanden und erhiert viel Lob für einen couragierten Auftritt. 
Wir freuen uns auf die kommende Bundesliga-Saison und bedanken und beim TuS-Nord, dass er unser Gast war.

Das Team der IGR: Caro Reinert, Leonie Hochstein (Tor), Kira Steinmetz (C), Lea Steinmetz, Annika Zech, Spahira Giersch, Celina Söhngen, Frederike Kaub, Julia Krause, Kim Schumacher (Tor, n.e.)

Trainer Markus Feldhoff, Co-Trainer Philipp Gabrisch, Team-Managerin Natalie Giersch

 

Die Damen holen WM-Bronze!


Die Sensation ist perfekt: Die deutschen Rollhockey-Damen holen WM-Bronze!
Wir gratulieren dem deutschen Team und freuen uns ganz besonders, dass mit Torhüterin Caro Reinert und Co-Trainer Julian Peinke zwei blau-weiße an diesem Riesenerfolg, der ersten WM-Medaille seit 1998, beteiligt waren! Wir sind stolz auf Euch!

Im dritten Anlauf hat es geklappt: Bronzemedaille für DRIV-Frauen

(tg) Aller Anfang war schwer, doch am Ende einer harten und anstrengenden WM-Turnierwoche strahlten die deutschen Rollhockey-Frauen im chinesischen Nanjing um die Wette: Im Spiel um Platz 3 übten sie gegen Chile Revanche für die 0:2-Niederlage von 2014 und sicherten sich die angestrebte Edelmetall-Medaille.

Im Spiel um Platz 5 der Frauen-WM zwischen Italien und Frankreich (3:4) waren zuvor Thomas Ehlert und Thomas Ullrich als Unparteiische aktiv, beide werden jedoch auch bei der Herren-WM ab Sonntag noch weitere Einsätze erhalten.

Deutschland – Chile 3:0 (1:0) 

Überglücklich lagen sich nach dem Schlusspfiff die deutschen Spielerinnen in den Armen, hatten sie doch nach vergeblichen Anläufen in Alcobendas (2010), Recife (2012), Tourcoing (2014) sowie im Vorjahr in Iquique endlich die ersehnte Edelmetall-Medaille erkämpft. Zum zweiten Mal nach 1998 steht damit das DRIV-Team auf dem Siegertreppchen bei einer Weltmeisterschaft.

Dass der Coup just gegen Chile gelang, die vor drei Jahren in Frankreich noch mit 2:0 die Nase im Bronzespiel vorne hatten, war eine zusätzliche kleine Genugtuung nach der strapaziösen Woche in China, die mit dem 0:6 gegen Spanien so unglücklich begonnen hatte. Bis zu diesem letzten Auftritt hatten sich die Spielerinnen von Quim Puigvert allerdings von Partie zu Partie gesteigert und auch gegen die Südamerikanerinnen noch einmal eine Schüppe drauf legen können.

Es war eine enge und intensive Begegnung, in der es wie schon gegen Italien letztlich auf Kleinigkeiten ankam. Und erneut war Torfrau Christina Klein das Zünglein an der Waage, die sich keinen Fehler erlaubte und damit zum zweiten Mal die „Null“ bis zum Ende fest in der Hand hielt.

Auf der Gegenseite bissen sich indes auch die deutschen Offensivspielerinnen lange Zeit die Zähne an der chilenischen Torsteherin Fernanda Hidalgo die Zähne aus. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff lief dann ein Angriff perfekt auf das gegnerische Tor zu und Katharina schob zum 1:0 ein (24.). Der Treffer kam zum richtigen Zeitpunkt, versetzte er doch Chile einen herben Nackenschlag und gab zugleich dem DRIV-Team weiteren Rückenwind.

Der war auch bitter nötig, denn nach Wiederbeginn drängten die Südamerikanerinnen mit Vehemenz auf den Ausgleich. Die Adlerinnen behielten aber kühlen Kopf und stachen per Konter durch Franziska Neubert ein zweites Mal zu (33.). Vier Minuten darauf vergab Macarena Ramos per Penalty die große Chance, es wieder enger zu machen.

So aber konnte die Puigvert-Mannschaft mit ihrem Zwei-Tore-Vorsprung beruhigt in die letzte Phase des Spiel gehen und ließ sich auch von den stets quirligen Attacken der Chileninnen nicht mehr aus dem Konzept bringen. Als Katharina Neubert schließlich einen weiteren mustergültig initiierten Gegenstoß mit dem 3:0 abschloss (45.), war der Traum von der Medaille endgültig in Erfüllung gegangen, denn Chile ergab sich nun dem nicht mehr abzuwendenden Schicksal.

Deutschland:C. Reinert, C. Klein; A. Hartje, M. Wichardt, K. Neubert, F. Neubert, L. La Rocca, S. Firll, B. Johansson, K. Henckels. – Chile: M. Hidalgo, F. Tapia; M. Llera, A. Tapia, G. Berloffa, F. Donoso, C. Flores, M. Ramos, B. Gaete. – Schiedsrichter: R. Torres (POR) / J. Silecchia (ITA).

Torfolge: 1:0 (24.) K. Neubert, 2:0 (33.) F. Neubert, 3:0 (45.) K., Neubert. – Zeitstrafen: GER 0 min – CHI 0 min - Teamfouls: GER 9 – CHI 6.

 

Der Spielplan der DRIV-Damen in Nanjing/ Gruppe A (Ortszeit):

So., 27.8., 12.30 Uhr  Deutschland        - Spanien         0:7 (0:5)

Mo., 28.8, 18.30 Uhr   Deutschland        - Frankreich   3:3 (0:0)       

Di., 29.8., 16.30 Uhr   Deutschland        - USA             27:0 (15:0)

 

Platzierungsrunde der DRIV-Damen in Nanjing/ Gruppe A (Ortszeit):

Viertelfinale: Mi., 30.8., 16.30 Uhr       Deutschland - Italien            3:0 (1:0)
Halbfinale: Do., 31.8., 14.30 Uhr          Deutschland - Argentinien   1:6 (0:3)
Platz 3: Fr., 1.9., 14.30 Uhr                   Deutschland - Chile              3:0 (1:0)

 

Tabelle Gruppe A

Mannschaft                    Spiele         S         U         N         Punkte Tore

1.Spanien                  3          3          0          0          9          25:1

2. Deutschland        3          1          1          1          4          30:10

3.Frankreich             3          1          1          1          4          31:13

4.USA                      3          0          0          3          0           0:62

 

Der DRIV-Kader/Damen für Nanjing:                                Einsätze         Tore     Blaue Karten

Tor:      1          Carolin Reinert           (IGR Remscheid)              3(3)                                      

            10        Christina Klein            (CHP Bigues I Riells)        3(3)

 

Feld:    2          Anna Hartje                (SCB Calenberg)               6                  9           1

3          Maren Wichardt ©                  (ERG Iserlohn)                 6               16           

4          Katharina Neubert                  (ERG Iserlohn)                  6                  2

5          Franziska Neubert                  (ERG Iserlohn)                  6                  3

6          Laura La Rocca                      (ERG Iserlohn)                  6                  4

7          Simone Firll                           (RSC Darmstadt)               6                   1

8          Britt Johansson                       (SCB Calenberg)               6

9          Kim Henckels                         (SCB Calenberg)                6                  2

 

Stab:    Quim Puigvert (Trainer)                    

Julian Peinke (Co-Trainer)                

Felipe Sturla (Co-Trainer)

Inken Stenger (Medizin. Betreuung) 

Stephan La Rocca (Physiotherapeut)

Andrea Kaub (Betreuerin)                 

Carolin Reinert (Teammanagerin)


Halbfinale - Argentinien war zu abgebrüht – Bronze ist nun das Ziel

(tg) Das 1:6 der deutschen Rollhockey-Frauen gegen Argentinien lässt ein klares Kräfteverhältnis ver- muten, doch spiegelte das Resultat des WM-Halbfinals keineswegs die tatsächlichen Gegebenheiten wider: Die Spielerinnen von Bundestrainer Quim Puigvert waren weitgehend ebenbürtig, nur im Abschluss waren die Südamerikanerinnen deutlich abgebrühter. Die Leistung lässt die Equipe somit zuversichtlich auf das Spiel um Platz 3 gegen Chile (3:4 gegen Spanien) blicken, mit Bronze fest im Visier.

In der Platzierungsrunde der U20-Weltmeisterschaft leiteten Thomas Ehlert und Thomas Ullrich ein spannendes Aufeinandertreffen von Chile und Frankreich, das schließlich mit 4:3 knapp an die Südamerikaner ging.

Deutschland – Argentinien 1:6 (0:3)

Nach den jüngsten Resultaten waren die Deutschen auch gegen Argentinien mit breiter Brust ins Spiel gegangen, wobei vor allem die gute Defensivleitung gegen Italien Selbstvertrauen gegeben hatte. Und genau dort knüpften die DRIV-Frauen auch an, immer lauernd auf eine sich bietende Gelegenheit zum schnellen Gegenzug.

Argentinien hatten die gegnerischen Stärken allerdings wohl studiert und liefen keineswegs ins offene Messer, sondern zogen mit Geduld ihr schnelles Passspiel auf, um die deutsche Abwehr aus der Reserve zu locken. Acht Minuten lang war es somit ein tak- tisch geprägtes Geduldspiel, bis Luciana Agudo eine Lücke fand und prompt zum 1:0 nutzte. Nur Sekunden später bot sich den Südamerikanerinnen die Chance zum 2:0, doch einen Penalty von Melisa Rodriguez entschärfte Carolin Reinert gekonnt.

Auch im weiteren Verlauf blieben die Adlerinnen ihrer defensiven Ausrichtung treu, kamen nichtsdestotrotz aber zu vielversprechenden Angriffen – allerdings ohne den gewünschten Erfolg. Vor dem argentinischen Tor fehlte einfach das nötige Quäntchen Glück, um zum Ausgleich zu kommen...

Abgebrühter die zumeist unter Profibedingungen in Spaniens OK-Liga engagierten Argentinierinnen, für die Luciana Agudo erneut den richtigen Riecher hatte und zum 2:0 abschloss (17.). Als zwei Minuten vor dem Seitenwechsel Adriana Gutierrez noch das 3:0 nachlegte, waren die Aktien der deutschen Auswahl bereits auf ein Minimum gesunken.

25 Minuten waren zwar noch Zeit und ein 0:3 im Rollhockey keineswegs aussichtslos – doch die bis dahin gezeigte Chancenverwertung ließ nur wenig Raum zur Hoffnung. Zumal sich in den ersten Minuten nach Wiederbeginn keine Änderung abzeichnete und – zu allem Überfluss – Daiana Silva umgehend auf 4:0 erhöhte (29.). Mit dem 5:0 von Valentina Fernandez (37.) war schließlich alles entschieden, wenngleich sich die Deutschen in der Folge mit allen Mitteln gegen die Niederlage stemmten. So parierte Carolin Reinert nach 10. Teamfoul den Direkten von Adriana Gutierrez (40.) und Maren Wichardt erzielte mit ihrem 16. Turniertor das 1:5 (46.). Dies war letztlich aber nicht mehr als der Ehrentreffer, zumal Julieta Fernandez kurz vor dem Abpfiff noch zum 6:1 kam.

Deutschland: C. Reinert, C. Klein; A. Hartje, M. Wichardt, K. Neubert, F. Neubert, L. La Rocca, S. Firll, B. Johansson, K. Henckels. – Argentinien: A. Jara, A. Flores; Ma. Rodriguez, D. Silva, V. Fernandez, A. Gutierrez, J. Fernandez, M. Agudo, Me. Rodriguez, A. Fernandez. – Schiedsrichter: R. Torres (POR) / J. Silecchia (ITA).

Torfolge: 0:1 (8.) L. Agudo, 0:2 (17.) L. Agudo, 0:3 (23.) A. Gutierrez, 0:4 (29.) D. Silva, 0:5 (37.) V. Fernandez, 1:5 (46.) M. Wichardt, 1:6 (49.) J. Fernandez. – Zeitstrafen: GER 0 min – ARG 0 min – Teamfouls: GER 14 – ARG 8.

 

Viertelfinale - Eine Medaille ist in Reichweite!

(tg) der Traum von der WM-Medaille lebt – die deutschen Rollhockey-Frauen bezwangen bei den World-Roller-Games in Nanjing Italien souverän mit 3:0 und stehen damit im Halbfinale gegen Argentinien. Unterdessen leiteten Thomas Ehlert und Thomas Ullrich mit der Begegnung zwischen Spanien  und England (9:0) ein Viertelfinale der U20-Weltmeisterschaft.

Deutschland – Italien 3:0 (1:0) 

Christina Klein war die Heldin des Tages: Die deutsche Torfrau hatte gegen die Italienerinnen einen Sahnetag erwischt und freute sich am Ende über einen seltenen Shut-out. Bis es soweit war, galt es jedoch zunächst Nerven behalten – zumal die Deutschen nach den Vorrundenresultaten (Italien holte in Gruppe B gegen Portugal, Argentinien und Chile nur einen Punkt) als Favoritinnen in dieses Spiel gegangen waren.

Allerdings hatten die Spielerinnen von Bundestrainer Quim Puigvert auch noch gut die bittere 1:2-Niederlage des Vorjahres im Hinterkopf, bei dem sie sich an der Azzurri-Abwehr die Zähne ausgebissen hatten. Und ähnlich lief es auch dieses Mal wieder: Deutschland machte das Spiel aus einer kontrollierten Verteidigung heraus, doch die Kugel wollte partout nicht ins gegnerische Netz.

Und um ein Haar wäre der Schuss dann tatsächlich nach hinten losgegangen, doch Christina Klein war beim Strafstoß von Elena Tamiozzo hellwach und verhinderte mit einer starken Parade den möglichen Rückstand (22.). Insgesamt waren die Adlerinnen, die von der Tribüne mit der Herren-Nationalmannschaft lautstarke Unterstützung erhielten, der Führung näher und 36. Sekunden vor der Halbzeitpause platze der Knoten dann auch: Kim Henckels drückte die Kugel über die Torlinie.

Nach dem Wiederanpfiff wehrte sich Italien verzweifelt, fand aber keinen Ansatzpunkt, um die deutsche Abwehr aus den Angeln zu heben. Die DRIV-Auswahl wiederum war routiniert genug, um das Spiel nun von hinten heraus zu kontrollieren, um dann im richtigen Moment nachzulegen. Dieser war schließlich für Maren Wichardt gekommen, zehn Minuten vor dem Abpfiff nahm das Halbfinale konkrete Konturen an.

Noch einmal musste Christina Klein ihr ganzes Können aufbieten, als Erika Ghirardello zum Penalty antrat (42.), doch nur eine Minute später zurrte Laura La Rocca mit dem 3:0 den Sack bereits endgültig zu. Die Deutschen blieben bis zum Schluss hochkonzentriert und ließen danach nichts mehr anbrennen.  

Deutschland:C. Klein, C. Reinert; A. Hartje, M. Wichardt, K. Neubert, F. Neubert, L. La Rocca, S. Firll, B. Johansson, K. Henckels. – Italien: S. Zarantonello, V. Caretta; A. Sartori, G. Rebellato, F. Maniero, G. Galeassi, P. Lapolla, E. Ghirardello, E. Tamiozzo, E. Toffanin. – Schiedsrichter: J. Pinto (POR) / P. Rainha (POR).

Torfolge: 1:0 (25.) K. Henckels, 2:0 (40.) M. Wichardt, 3:0 (43.) L. La Rocca. – Zeitstrafen: GER 0 min – ITA 0 min - Teamfouls: GER 9 – ITA 9.

 

Vorrunde, Spiel 3 - Mit 27:0-Kantersieg über die USA wurde noch Rang 2 erobert 

(tg) Die deutschen Rollhockey-Frauen wussten im dritten Vorrundenspiel gegen die USA, worauf es ankommt, denn die Konkurrenz hatte vorgelegt: Frankreichs 1:10 gegen Spanien forderte von den Adlerinnen bei der WM in Nanjing einen hohen Sieg mit mindestens 26 Toren Differenz über die Nordamerikanerinnen – am Ende hieß es dann sogar 27:0 für das Team von Quim Puigvert, das damit als Gruppenzweiter in die Viertelfinals geht und dort am Mittwoch auf Italien trifft (16.30 Uhr Ortszeit).

Und auch die beiden deutschen Unparteiischen Thomas Ehlert und Thomas Ullrich waren am dritten WM-tag natürlich im Einsatz: Sie leiteten im FIRS-Cup der Frauen gewohnt souverän die Partie zwischen England und Indien (6:1).

Deutschland – USA 27:0 (15:0) 

Es zeigte sich ziemlich schnell, das die US-Spielerinnen den Deutschen überhaupt nicht gewachsen waren, die – bedingt durch den hohen Sieg der Französinnen zwei Tage zuvor und des 3:3-Remis am Vortag – gezwungen waren, erbarmungslos auf Torjagd zu gehen. Und das Unterfangen ließ sich gut an, im Zweiminutentakt legten Maren Wichardt (2./4./8.), Laura La Rocca (6.), Franziska Neubert (6.) und Anna Hartje (10.) ein halbes Dutzend vor.

Die Chancen standen also blendend, den 2. Platz in der Gruppe A zu erobern, auch wenn nach Simone Firlls 7:0 (11.) eine kurze Pause zum Durchatmen eingelegt wurde. Anna Hartje setzte dann aber per Hattrick das Schützenfest fort (15./15./16.) – und liefert sich fortan ein internes Duell mit Maren Wichardt. Zur Pause lag die Calenbergerin mit schließlich sechs Treffern knapp vor der Iserlohnerin (5). Den Schlusspunkt unter den ersten Durchgang setzte dagegen Kim Henckels (22.).

Auch nach dem Seitenwechsel gab es kein Erbarmen für die US-Girls, wobei Maren Wichardt ihre persönliche Bilanz bis zum Ende auf 13 (!) Tore ausbaute und damit auf Rag 1 in der Torschützenliste vorstürmte. Für den „Rest“ sorgten dazwischen Laura La Rocca (2), Franziska Neubert und auch noch einmal Anna Hartje, sodass das angestrebte Ziel bereits mehrere Minuten vor dem Abpfiff sicher erreicht war.

Deutschland:C. Reinert, C. Klein; A. Hartje, M. Wichardt, K. Neubert, F. Neubert, L. La Rocca, S. Firll, B. Johansson, K. Henckels. – USA: E. Harmon, C. Loureiro; R. Trussel, D. Rusaw, Kyl. Hughes, Kim. Hughes, K. Logan, A. Coll, M. McCarthy, R. Guyer. – Schiedsrichter: J. Thibaud (FRA) / X. Bleuzen (FRA).

Torfolge: 1:0 (2.) M. Wichardt, 2:0 (4.) M. Wichardt, 3:0 (6.) L. La Rocca, 4:0 (6.) F. Neubert, 5:0 (8.) M. Wichardt, 6:0 (10.) A. Hartje, 7:0 (11.) S. Firll, 8:0 (15.) A. Hartje 9:0 (15.) A. Hartje, 10:0 (16.) A. Hartje, 11:0 (17.) M. Wichardt, 12:0 (19.) A. Hartje, 13:0 (20./Penalty) A. Hartje, 14:0 (22.) M. Wichardt, 15:0 (22./Penalty) K. Henckels, 16:0 (27.) M. Wichardt, 17:0 (29./Penalty) M. Wichardt, 18:0 (30.) F. Neubert, 19:0 (31.) A. Hartje, 20:0 (32.) M. Wichardt, 21:0 (33.) L. La Rocca, 22:0 (38.) M. Wichardt, 23:0 (39.) M. Wichardt, 24:0 (42.) L. La Rocca, 25:0 (43.) M. Wichardt, 26:0 (44.) M. Wichardt, 27:0 (46.) M. Wichardt. – Zeitstrafen: GER 2 min (A. Hartje/44.) – FRA 2 min (T. Malard/42.) - Teamfouls: GER 2 – USA 9.

 

Vorrunde, Spiel 2 - Gemischte Gefühle nach Punkt gegen Frankreich 

(tg) Nach dem Fehlstart gegen Spanien sieht die Welt im Lager der deutschen Frauen-Nationalmannschaft nach dem 3:3 bei der Weltmeisterschaft im chinesischen Nanjing wieder deutlich rosiger aus. Wenngleich der Punktgewinn durchaus gemischte Gefühle auslöste, denn es war durchaus auch mehr drin. Thomas Ehlert und Thomas Ullrich waren derweil im U20-FIRS-Cup im Einsatz und hatten bei der Begegnung zwischen Taiwan (Chinese Taipeh) und Indien (8:3) keine Mühe.

Deutschland – Frankreich 3:3 (0:0) 

Die erste Halbzeit lang neutralisierten sich die beiden Team gegenseitig. Während Frankreich durch seinen 27:0-Kantersieg über die USA durchaus euphorisiert war, brillierten das DRIV-Team durch große Disziplin in der Abwehr. Dazu kam noch, dass hüben wie drüben mit Christina Klein und Flora Michoud-Godard zwei exzellente Torfrauen zwischen den Pfosten hockten, die auch die besten Einschussmöglichkeiten entschärften.

Die Torflaute – Chancen hatten es durchaus einige gegeben im ersten Durchgang – wurde unmittelbar nach Wiederbeginn beendet. Gerade einmal zehn Sekunden waren gespielt, stellte Anna Hartje eindrucksvoll ihren Torriecher unter Beweis. Noch einmal 14 Sekunden später war die Calenbergerinnen wieder zur Stelle – 2:0 für Deutschland. Allerdings ließ eine französische Antwort nicht lange auf sich warten, noch vor Ablauf der ersten 90 Sekunden verkürzte Vanessa Daribo für die Gallierinnen. Und auch die Französin durfte sich schließlich als Doppeltorschützin feiern lassen, als sie in der 32. Minute den Gleichstand erzielte.

Nun war also hinreichend Pfeffer im Spiel, es ging munter hin und her, wobei im weiteren Verlauf nun wieder die Torfrauen im Mittelpunkt standen. Zunächst verhinderte Flora Michoud-Godard bei einem Penalty vom Maren Wichardt (34.) sowie zwei Direkten von Laura La Rocca (37.) und Katharina Neubert (42.) einen erneuten deutschen Vorsprung. Dazwischen behielt Christina Klein beim Strafstoß von Tatiana Malard (40.) ebenfalls die Nerven.

Als dann aber Anna Hartje für zwei Minuten auf die Strafbank musste, ließ sich Vanessa Daribo die Gelegenheit per Direktem nicht entgehen und brachte den WM-Vierten vom Vorjahr sechs Minuten vor dem Ende in Führung. Doch das Puigvert-Team steckte diesen Rückstand gut weg und glich den Spielstand nur eine Minute später durch Maren Wichardt auch schon wieder aus. Beide Seiten bemühten sich in der Folge durchaus, dem Gegner den knock-out zu verpassen, doch nun hatten die Torfrauen wieder alles unter Kontrolle.

Deutschland:C. Klein, C. Reinert; A. Hartje, M. Wichardt, K. Neubert, F. Neubert, L. La Rocca, S. Firll, B. Johansson, K. Henckels. – Frankreich: F. Michoud-Godard, L. Gohet; V. Daribo, C. Gohet, J. Lafourcade, F. Denest, S. Drouhet, A. Le Borgne, E. Couderc, T. Malard. – Schiedsrichter: J. Melero (ESP) / A. Gomez (ESP).

Torfolge: 1:0 (26.) A. Hartje, 2:0 (26.) A. Hartje, 2:1 (27.) V. Daribo, 2:2 (32.) V. Daribo, 2:3 (44./Direkter) V. Daribo, 3:3 (45.) M. Wichardt. – Zeitstrafen: GER 2 min (A. Hartje/44.) – FRA 2 min (T. Malard/42.) - Teamfouls: GER 12 – FRA 13.

 

Vorrunde, Spiel 1 - Zum Auftakt gab es vom Titelverteidiger eine Lehrstunde

(tg) Einen herben Nackenschlag gab es für die DRIV-Damen zum Start der Weltmeisterschaft im chinesischen Nanjing: Titelverteidiger Spanien machte mit einem 7:0-Erfolg deutlich, wie hoch das selbstgesteckte Ziel „Medaillenränge“ für die Mannschaft von Quim Puigvert ist. Dass es diesmal über 2 x 25 Minuten (üblich war bislang bei Turnieren 2x20 Minuten) ging, spielte dabei sicherlich eine Rolle.

Noch ehe die deutschen Rollhockey-Frauen auf das Parkett mussten, hatte das heimische Schiedsrichter-Duo Thomas Ehlert und Thomas Ullrich seine China-Premiere und leitete in der Gruppe B das Auftaktmatch des Turniers zwischen Titelverteidiger Portugal und Chile (2:2). Zudem waren die beiden Unparteiischen im Tagesverlauf auch noch im Einsatz bei der Partei der deutschen Gruppengegner Frankreich und USA (19:0).

Deutschland – Spanien 0:7 (0:5) 

Ausgerechnet gegen den hoch favorisierten Titelverteidiger Spanien in die WM zu starten, war sicherlich schon auf dem Papier eine hohe Hürde. Dass es schließlich aber eine derartige Abfuhr – es ist eine der höchsten WM-Niederlagen überhaupt – geben würde, hatte Coach Quim Puigvert wohl auch in seinen schwärzesten Ausmalungen nicht befürchtet.

Das deutsche Team begann gegen die Spanierinnen sehr defensiv, doch das aufgezogene Abwehrbollwerk hielt gerade einmal knappe fünf Minuten. Einen Penalty von Maria Diez konnte DRIV-Torfrau Carolin Reinert zwar zunächst abwehren, beim Nachschuss der Ibererin war die Torsteherin dann aber machtlos (5.).

Die Deutschen blieben dennoch ihrer Marschroute treu, aus der Defensive heraus auf Konter zu lauern, was auch durchaus mehrfach gelang. Doch im Abschluss fehlte dann entweder die Genauigkeit oder schlicht einmal das nötige Quäntchen Glück. Und genau dies machte den Unterscheid aus: Während die Adlerinnen gute Chancen liegen ließen, bestraften Spaniens Offensivkräfte den kleinsten Fehler: Laura Puigdueta (10.) und Anna Casarromana (13.) erhöhten per Doppelpack auf 3:0.

Nun musste das Puigvert-Team mutiger nach vorne spielen, was es auch tat – aber ohne den erhofften Erfolg. Stattdessen drehte Spanien den Spieß nun um, wartete auf Gelegenheiten zum blitzschnellen Gegenstoß, der sich Natasha Lee (19.) und Maria Diez (23.) auch erfolgreich bot.

Damit war zur Pause im Grunde schon alles klar, was auch die Protagonistinnen hüben wie drüben wussten. Während im Lager des Titelverteidigers nun auf Sparmodus der Vorsprung verwaltet wurde, wollten die deutschen Rollschuhflitzerinnen aber zumindest noch durch eigene Tore das Ergebnis anschaulicher gestalten. Möglichkeiten gab es mehrfach, doch das gegnerische Tor war wie vernagelt. Auch per Direktem (Laura La Rocca/31.) ließ sich Torfrau Teresa Bernadas nicht überwinden. Als den tapfer kämpfenden Deutschen am Ende in der heißen Longjiang-Arena langsam die Kräfte verließen, schlug der amtierende Weltmeister durch Maria Diez (35.) und Natasha Lee (44.) noch zweimal eiskalt zu.

Deutschland:C. Reinert, C. Klein; A. Hartje, M. Wichardt, K. Neubert, F. Neubert, L. La Rocca, S. Firll, B. Johansson, K. Henckels. – Spanien: T. Bernadas, L. Vicente; N. Lee, L. Puigdueta, B. Terrida, A. Casarromana, M. Gonzalez, M. Diez, B. Busquets, S. Gonzalez. – Schiedsrichter: R. Torres (POR) / S. Insua (ARG).

Torfolge: 0:1 (5.) M. Diez, 0:2 (10.) L. Puigdueta, 0:3 (13.) A. Casarromana, 0:4 (19.) N. Lee, 0:5 (23.) M. Diez, 0:6 (35.) M. Diez, 0:7 (44./Penalty) N. Lee. – Zeitstrafen: GER 0 min – ESP 0 min - Teamfouls: GER 12 – ESP 9.

 

 

Damen-National-Mannschaft: Caro Reinert im Team für China!

Eine erfreuliche Nachricht hat die IGR Remscheid erreicht: Caro Reinert, gerade in das neu formierte Damen-Bundesligateam der IGR gewechselt, wurde von Bundestrainer  Quim Puigvert für die World Roller Games in Nanjing/China nominiert. Vom 27.08. bis 10.09.2017 finden in Nanjing erstmals die Weltmeisterschaften aller Rollsportarten an einem Ort statt. Neben Rollhockey werden Rollkunstlauf, Speetskating, Roller-Derby, Skateboard und die Inline-Sportarten Hockey, Downhill, Alpine und Freestyle zu sehen sein.

Wie in China üblich, werden die Dimensionen der Veranstaltung gewaltig sein. So werden die Indoorsportarten in einer Halle ausgetragen, die über 5.000 Zuschauer fasst. Und man muss kein Wahrsager sein, um vorauszusagen, dass diese bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird. Wir freuen uns für Caro Reinert und wünschen ihr, dass die Reise nach China ein unvergessliches Erlebnis wird.

Die erst 15-jährige Saphira Giersch, die die letzten Trainingseinheiten mit der Damen-Nationalmannschaft absolviert hatte, darf sich berechtigte Hoffnungen machen, im Dezember bei der U17-Juniorinnen-Euro in Remscheid aufzulaufen.

Bundesliga Damen: Der Spielplan steht

Der Spielplan der Rollhockey-Bundesliga der Damen steht. Die IGR wird ihre Heimspiele am Samstagnachmittag vor den Spielen der Herren-Bundesliga austragen. Anpfiff in der Halle Hackenberg ist jeweils um 14:00 Uhr. Angehängt ist der Spielplan, der noch drei Lücken aufweist: Die Heimspiele gegen Düsseldorf und Croneberg sind noch nicht terminiert, ebenso fehlt noch der Termin für das abschließende Final-four-Turnier, mit dem der Meister ermittelt wird. Den Spielleitungen der Damen- und Herren-Bundesliga ist es gelungen, die Spieltage so zu gestalten, dass die Vereine, die sowohl Damen- als auch Herrenmannschaften stellen, ihre Spiele am gleichen Ort austragen!


 

H (heim) Anpfiff jeweils 14:00 Uhr

A (auswärts)
 

Tag

Datum

   BL Damen

Sa.

14.10.17

   H - Darmstadt

Sa.

11.11.17

   A - Gera

Sa.

18.11.17

   H - Recklinghausen

Sa.

02.12.17

   H - Moskitos

Sa.

09.12.17

   A - Iserlohn

Sa.

06.01.18

   A - Calenberg

Sa.

20.01.18

   H - Düsseldorf

Sa.

27.01.18

   A - Darmstadt

Sa.

17.02.18

   H - Gera

Sa.

10.03.18

   A - Recklinghausen

Sa.

17.03.18

   A - Moskitos

Sa.

07.04.18

   H - Iserlohn

Sa.

14.04.18

   A - Cronenberg

Sa.

21.04.18

   H - Calenberg

 

Damen-National-Mannschaft: Erste Remscheiderinnen seit fast 20 Jahren im Kader

Im Rahmen des 50. Heinerfestes in Darmstadt bestreitet die Damen-Nationalmannschaft zur Verbereitung auf die Roller-Games in China zwei Testspiele gegen Métropole Nantes aus Frankreich und eine Allstar-Auswahl der Rollhockey-Bundesliga. Bundestrainer Quim Puigvert hat, nachdem sie in den letzten Vorbereitungslehrgängen überzeugt haben, Saphira Giersch und Caroline Reinert in den Kader berufen. zum ersten Mal seit fast zwanzig Jahren stehen spielen damit Remscheiderinnen in der Damen-Nationalmannschaft. 

Damit ist die IGR Remscheid erstmals in allen Nationalmannschaften bei Damen und Herren von der U15 bis hin zu den Senioren vertreten, darüber freuen wir uns sehr!

 

         

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