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Euro U17-Juniorinnen


++++ Update Montag, 18.12.2017 ++++
Die letzten Mannschaften sind abgereist, die Euro ist vorbei. Was bleibt festzuhalten?
Vier Tage eine vollbesetzte Halle, tolle Stimmung, großartige sportliche Leistungen, Deutschland mit Bronze und NRW auf Platz 6, keine schweren Verletzungen, neue Freunde gewonnen - die Aufzählung könnte noch lange fortgeführt werden. 
Ein großartiges Event in unserer Stadt, ein großartiger Erfolg für unseren Sport!
Unser Dank geht an alle, die sich für die Euro eingesetzt haben: Ihr habt eine perfekte Arbeit geleistet, ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

Das letzte Fazit:
Rollhockey ist ein toller Sport, der Menschen faszinieren kann und der - wenn wir die Chance nutzen - eine große Zukuft hat!

++++ Update Sonntag, 17.12.2017 ++++

Deutschland gewinnt Bronze



Als der Abpfiff des letzten Spiels in der Sporthalle Hackenberg in Remscheid bei der Euro der U17-Juniorinnen im Rollhockey zwischen der deutschen Nationalmannschaft und dem HC Palau de Plegamans aus Spanien ertönte, wussten die deutschen Spielerinnen zunächst nicht, ob sie jubeln oder weinen sollten. Denn vor dem abschließenden Spiel der Finalrunde war klar gewesen: Will man Europameister werden, müssen die Iberer mit zwei Toren Unterschied geschlagen werden. In einem dramatischen Spiel vor rd. 450 Zuschauern, die alles gaben, um ihre Teams zu unterstützen, konnten die DRIV-Mädels einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung drehen. Doch die Spanierinnen schlugen noch einmal zurück, sicherten sich mit dem 3:3-Unentschieden Gold, während das deutsche U17-Team mit Bronze erstmals auf dem Podest landete. Zweiter wurde Hockey Breganze aus Italien.
 In seiner Vorrundengruppe hatte das deutsche Team den RSC Wasquehal aus Frankreich (9:0) und den Vorjahressieger HC Mataró aus Spanien (3:3) hinter sich gelassen.

Vier Tage hatten 9 Mannschaften aus 6 Ländern um den Titel gerungen. An allen Tagen war die Halle besonders bei den Spielen mit deutscher Beteiligung bis auf den letzten Platz besetzt. Sponsoren hatten es Ausrichter IGR Remscheid ermöglicht, auf Eintrittsgelder zu verzichten. Am Freitag erhielten die Remscheider Schulen statt ihrem üblichen Sportunterricht eine Lehrstunde in Sachen Rollhockey. Viele kamen dabei zum ersten Mal mit Rollhockey in Berührung und waren erstaunt über die Dynamik und das Tempo dieser Sportart. 
In der Vorrunde zeigte sich schnell, dass die südeuropäischen Mannschaften unverändert die Leistungsspitze bilden. England und die Schweiz schickten sehr junge Mannschaften in Rennen, die aber durchaus Potential für die kommenden Jahre erkennen ließen. Die Auswahl des Landesverbandes NRW schlug sich ebenfalls tapfer, brachte seine Gegner mit einer ausgeklügelten Defensivstrategie zur Verzweiflung und belegte am Ende Platz 6.



1. HC Palau de Plegamans (E)


2. Hockey Breganze (I)


3. Deutschland


4. HC Mataró (E)


5. Cedanyola HC (E)


6. Auswahl RIV-NRW


7. Schweiz


8. England


9. RSC Wasquehal (F)



Der Ehrenvorsitzende des DRIV Harro Strucksberg nahm die Siegerehrung vor. Da hatte sich die Trauer beim DRIV-Team längst in Freude verwandelt. Die Mädchen gehören allesamt dem „Projekt 2020“ an, das 2013 mit der Zielsetzung gestartet wurde, binnen 10 Jahren einen Weltmeistertitel im Damen-Rollhockey zu gewinnen. In Remscheid konnten sie erstmals zeigen, dass sie in der europäischen Spitze angekommen sind. Im kommenden Jahr bei der Euro in England will man die „Mission Gold“ starten. Nach den gezeigten Leistungen stehen die Chancen nicht schlecht.

Team Deutschland:


Tor: Anna-Lena Behrens (SC Moskitos Wuppertal) , Lara Immer (RSC Cronenberg)
; Feld: Anna Behrendt (RSC Gera), Lilli Dicke (RSC Cronenberg), Saphira Giersch (IGR Remscheid), Yolanda Kahmann (SC Moskitos Wuppertal), Lea Seidler (RSC Cronenberg), Lea Steinmetz (IGR Remscheid), Marie Tacke (RSC Cronenberg), Maya Tolk, (TuS Düsseldorf-Nord).

Team NRW:

Tor: Luca Spiecker (RSC Cronenberg), Annabell Pillenkamp (RHC Recklinghausen); Feld: Celina Söhngen (IGR Remscheid),  Kira Steinmetz (IGR Remscheid), Joana Spiecker (RSC Cronenberg), Nina Necke (RSC Cronenberg), Mette Trimborn (RSC Cronenberg), Joyce Brusdeilins (TuS Düsseldorf-Nord), Franziska Dlouhy (TuS Düsseldorf-Nord), Tabea Brinkmann (TuS Düsseldorf-Nord)

Bericht über die Euro in der WDR-Lokalzeit am Freitag:

https://www.facebook.com/wdrlokalzeitbergischesland/videos/1324872660950355/

Die Spiele wurden von der CERH live im Internet übertragen. Hier die Aufzeichnung des Finales:

Und die Zusammenfassung der Finalrunde von rs1.tv:


++++ Update Sonntag, 17.12.2017 ++++
Am heutigen letzten Finaltag ist noch alles offen. Im letzten Spiel zwischen Deutschland und dem CHP Plegamans wird das Turnier entschieden, denn nur noch diese beiden Teams können den Titel gewinnen. Hier der Spielplan:


9:00 Uhr    Schweiz - Wasquehal
10:30 Uhr  NRW - HC Mataró
12:00 Uhr  HCP Plegamans - Deutschland

++++ Update Samstag, 16.12.2017 ++++
Der erste Tag der Finalrunde brachte folgende Ergebnisse:

England - Schweiz 3:3
Cerdanyola HC - NRW 7:0
Hockey Breganze - HCP Plegamans 0:2
RSC Wasquehal - England 1:3
HC Mataró - Cerdanyola HC 6:2

Deutschland - Hockey Breganze 0:1

 

++++ Update Freitag, 15.12.2017 ++++
Am heutigen Freitag wurde die Vorrunde beendet. Hockey Breganze, HCP Plegamans und Deutschland belegten in ihren Gruppen Platz eins und werden gegeneinander um die Medaillien spielen, die Regionalauswahl NRW, Cerdanyola HC und HC Mataró belegten Platz zwei und spielen die Plätze 4-6 aus während die Schweiz, England und der RSC Wasquehal mit dem dritten Platz der Vorrunde die Plazierungen 7-9 ausspielen werden. Hier die Ergebnisse im einzelnen:


Gruppe A:  HCP Plegamans - Schweiz 5:0
Gruppe B:  Hockey Breganze - England 3:0
Gruppe C:  RSC Wasquehal - Deutschland 9:0
Gruppe A:  Schweiz - NRW 1:1
Gruppe B:  England - Cerdanyola HC 3:5
Gruppe C:  Deutschland - HC Mataró 2:2

Am Vormittag besuchten Schulklassen der umliegenden Schulen die EM und füllten die Halle bis auf den letzten Platz. Am Nachnittag sorgten die zwei deutschen Teams mit tollen Leistungen für Stimmung. Während die NRW-Auswahl mit einem Unentschieden gegen die Schweiz den zweiten Gruppenplatz belegte, sorgte die U17-Nationalmannschaft für den krönenden Abschluss des Tages, als sie in einem mitreißenden Spiel gegen das Team aus Mataró nach zwei Führungen zu einem 2:2-Unentschieden kam und als Gruppensieger eine Medaille sicher hat! Zuvor war der RSC Wasquehal beim 9:0 gegen Deutschland klar unterlegen. 

 

++++ Update Donnerstag, 14.12.2017 ++++
Die Euro ist angelaufen. Am Morgen haben die Teams die Bahn bei einem Training getestet. Mit England und  dem RSC Wasquehale sind die zwei letzten Teams eingetroffen, der WDR wird in der Lokalzeit Bergisch Land am Freitag um 19:30 Uhr über die Euro berichten.

Vor gut gefüllten Rängen statete dann um 16:00 Uhr das erste Spiel, dem zwei weitere folgten. Hier die Ergebnisse des ersten Tages:

Gruppe C:  CH Mataró - RSC Wasquehal 5:0 (2:0)

Gruppe B:  Cerdanyola HC - Hockey Breganze 2:3 (0:1)
Gruppe A:  NRW-Auswahl - HCP Plegamans 0:2 (0:1)

Ergebnisse, Bilder, einfach alles: www.facebook.com/IGRRemscheid

 

++++ Update Mittwoch, 13.12.2017 ++++
Alle Flieger waren pünktlich, nur der Transport von Köln und Düsseldorf nach Remscheid gestaltete sich aufgrund der Verkehrlage als langwierig. Die Teams von Breganze, Cerdanyola, Palau, der Schweiz, Mataró, Deutschland und NRW haben ihre Quartiere bezogen. Alle Schiedsrichter und Offiziellen sind eingetroffen. Auch Fans der Mannschaften sind in Remscheid unterwegs. Der erste Tag ist gut verlaufen, das Wetter hat mitgespielt und wir sind optimistisch, dass die Euro ein Erfolg werden wird.


Vom 14.-17.12.2017 findet die diesjährige Europameisterschaft der U17-Juniorinnen im Rollhockey in der Sporthalle Hackenberg in Remscheid statt. Mit der Durchführung der 4. Auflage des Turniers hat das Comité Européen de Rink-Hockey (CERH) die IGR Remscheid beauftragt.

Traditionell wird das Turnier nach einem verdienten Mitglied des ausrichtenden Vereins benannt. Die IGR Remscheid hat der Euro den Namen „Adolf-Hirschfeld-Cup“ gegeben. Adolf Hirschfeld war aktiver Rollhockeyspieler, Mitbegründer der Rollhockey-Bundesliga, der IGR Remscheid und über Jahrzehnte ihr Vorsitzender und Ehrenmitglied, bis er im Jahre 2015 verstarb.

 

An der Euro werden 9 Mannschaften aus 6 Ländern teilnehmen. Da einige Verbände in der Altersstufe U17 (noch) keine weiblichen Nationalmannschaften aufstellen, nehmen aus Frankreich, Spanien und Italien die besten Vereinsmannschaften teil. 

Die Mannschaften, die Offiziellen der CERH und die Schiedsrichter aus diversen europäischen Ländern reisen am Mittwoch zumeist per Flieger an. Die Unterbringung erfolgt in mehreren Hotels und Jugendherbergen in Remscheid und Umgebung. Unterbringung und Transporte der Teams während des Turniers organisiert die IGR Remscheid. 

 

Am Donnerstag und Freitag wird in drei Vorrundengruppen gegeneinander angetreten:

 

Gruppe A

- Regionalauswahl des RIV-NRW

- HC Palau de Plegamans (Spanien)

- Schweiz

 

Gruppe B

- Cerdanyola HC (Spanien)

- Hockey Breganze (Italien)

- England

 

Gruppe C

- CH Mataró (Spanien)

- RSC Wasquehal (Frankreich)

- Deutschland

 

Am Samstag und Sonntag werden dann die Platzierungen ausgespielt. Hier treffen die Gruppenersten, Gruppenzweiten und Gruppendritten der Vorrunden aufeinander und am frühen Sonntagnachmittag wird das Turnier entschieden sein.

Spielplan

 

Der Trainer der deutschen U17-Juniorinnen-Nationalmannschaft, Markus Feldhoff, hat zztl. den deutschen Kader für die Euro bekannt gegeben. 

 

Tor: 

Anna-Lena Behrens, SC Moskitos Wuppertal

Lara Immer, RSC Cronenberg

Feld: 

Anna Behrendt, RSC Gera

Marie Tacke, RSC Cronenberg

Lea Seidler, RSC Cronenberg

Yolanda Kahmann, SC Moskitos Wuppertal

Saphira Giersch, IGR Remscheid

Annika Zech, IGR Remscheid

Maya Tolk, TuS Düsseldorf-Nord

Lea Steinmetz, IGR Remscheid

Ersatz: 

Lilli Dicke, RSC Cronenberg

 

Die Mädchen des deutschen Kaders sind seit 5 Jahren Teil des ca. 25 Spielerinnen umfassenden "Projekt 2020“. Dieses Projekt wurde 2013 gegründet, um den Kern der zukünftigen Damennationalmannschaft aufzubauen, die zur internationalen Spitze aufschließen und um Weltmeistertitel mitspielen soll. Weitere Infos unter: http://www.2020deutschland.de/
 

Um weiteren Mädchen aus der Region die Teilnahme an der Euro zu ermöglichen, hat die IGR Remscheid als Ausrichter auf die Stellung einer Mannschaft verzichtet. Statt dessen hat der RIV-NRW eine Regionalauswahl NRW ins Leben gerufen. Sie wird zukünftig die Basis für eine Weiterentwicklung des Mädchenhockeys im größten deutschen Landesverband bilden. 

Der Trainer der Regionalauswahl, Thomas Tolk, hat für seinen Kader nominiert:

Tor:

Luca Spiecker, RSC Cronenberg

Annabell Pillenkamp, RHC Recklinghausen

Feld:

Celina Söhngen, IGR Remscheid 

Kira Steinmetz, IGR Remscheid 

Joana Spiecker, RSC Cronenberg

Nina Necke, RSC Cronenberg

Mette Trimborn, RSC Cronenberg

Joyce Brusdeilins, TuS Düsseldorf-Nord

Franziska Dlouhy, TuS Düsseldorf-Nord

Tabea Brinkmann, TuS Düsseldorf-Nord

Ersatz:

Leonie Kittel, TuS Düsseldorf-Nord

 

Die IGR Remscheid möchte möglichst vielen Zuschauern die Gelegenheit zu geben, bei der Euro dabei zu sein. Mit der Unterstützung von Sponsoren aus der Region kann sie an allen Tagen auf den Verkauf von Tickets verzichten. 

Der Freitag wird unter dem Motto „School meets Hockey“ stehen. An diesem Tag werden die umliegenden Schulen Spiele der Euro besuchen.

 

Europapokal

 

Europapokal-Geschichte der IGR

 

1968
Bei ihrer ersten Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb im Europapokal der Landesmeister traf die IGR auf den schweizerischen Meister HC Zürich, der zunächst zu Hause und dann auswärts mit jeweils 5:0 bezwungen wurde. Im Halbfinale gingen beide Begegnungen gegen den spanischen Meister Reus Desportivo mit 3:9 auf heimischem Platz und 2:8 in Reus verloren, womit die IGR aus dem Wettbewerb ausschied.
Die IGR-Mannschaft: Jörg Raab, Klaus Nelke, Henry Gah, Harald Löcher, Klaus Leonhardt, Wolfgang Jex,  „Pico“ Frommann, Michael Schütz
Europapokalsieger der Landesmeister wurde Reus Desportivo

 

1969
Nach dem zweiten Meistertitel der IGR hieß der Gegner im Europapokal der Landesmeister FC Porto. Die Portugiesen bezwangen die IGR mit 10:2 und 8:5, womit das Abenteuer Europapokal nach der ersten Runde wiederum zu Ende war.
Die IGR-Mannschaft: Jörg Raab, Klaus Nelke, Henry Gah, Harald Löcher, Klaus Leonhardt, Wolfgang Jex,  Michael Sieber
Europapokalsieger der Landesmeister wurde Reus Desportivo

 

1978
Erneut errang die IGR den Meistertitel und traf im Europapokal der Landesmeister in der ersten Runde auf den italienischen Meister Wip Pedrazzoli Trissino. Überraschend gelangen zwei Siege mit 6:5 und 7:6 und der Einzug in die zweite Runde. Dort gab es ein Wiedersehen mit dem spanischen Meister Reus Desportivo, der sich erneut als zu stark erwies. Dem 0:11 in Reus folgte eine 2:3 Heimniederlage, die man getrost als Achtungserfolg verbuchen durfte.
Die IGR-Mannschaft: Gerhard Richter, Norbert Kohut, Michael Kühn, Harald Trelle, Klaus Leonhardt, Wolfgang Jex, Michael Sieber, Axel Hirschfeld
Europapokalsieger der Landesmeister wurde der FC Barcelona

 

1990
Im Jahre 1990 trat die IGR im CERS-Cup an und besiegte das französische Team von Gujan Mestras mit 9:2 und 4:1. Das Hinspiel in Mestras musste beim Spielstand von 9:2 für die IGR abgebrochen werden, da Schiedsrichter Jorge Pauleta (Portugal) wegen überharter Fouls mehrere Spieler von Mestras mit blauen und roten Karten vom Platz geschickt hatte. Gujan Mestras war daraufhin nicht mehr spielfähig, denn zu dieser Zeit durften die Mannschaften bei Hinausstellungen nicht aufgefüllt werden. Im Anschluss kam es zu Ausschreitungen der Zuschauer, so dass Gujan Mestras für mehrere Jahre von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen wurde. Die Begegnung wurde für die IGR Remscheid gewertet (Spielstand bei Spielabbruch). In der nächsten Runde ging es erneut gegen eine französische Mannschaft. Auch der US Coutras wurde mit 6:2 und 4:2 geschlagen. Im Viertelfinale folgte dann das Aus gegen den italienischen Vertreter HC Seregno. Zwar gelang im Hinspiel in Remscheid ein 6:6 Unentschieden, doch das Rückspiel ging gegen die überlegenen Italiener mit 2:11 verloren.
Die IGR-Mannschaft: Volker Braun, Ralf Simon, Thomas Schmidt, Wolfgang Weber, Stefan Kühn, Markus Franken, Holger Leonhardt, Georg Gillich, Francisco Picarra, Andreas Thiel
CERS-Cup-Sieger wurde HC Seregno

 

1991
Der zweite Auftritt der IGR im CERS-Cup dauerte nur zwei Spiele an: gegen die italienische Mannschaft vom HP Trissino konnte im Hinspiel in Remscheid ein 2:2 erreicht werden. In Trissino unterlag die IGR mit 2:10 und schied aus dem Wettbewerb aus.
Die IGR-Mannschaft: Volker Braun, Jens Stölzel, Thomas Schmidt, Wolfgang Weber, Markus Franken, Holger Leonhardt, Francisco Picarra, Stefan Kühn, Markus Schiener
CERS-Cup-Sieger wurde Benfica Lissabon

 

1993
Einen weiteren großen Erfolg auf dem internationalen Parkett erreichte die IGR-Mannschaft nach dem vierten nationalen Titelgewinn im Europapokal der Landesmeister. Nach Siegen über den österreichischen Vertreter AS Villach mit 24:2 und 19:2 wurde auch der französische Meister SCRA St.Omer mit 7:6 und 6:1 bezwungen und ins Halbfinale eingezogen. Gegen den spanischen Titelträger HC Igualada, seinerzeit nahezu identisch mit der spanischen Nationalmannschaft, kam dann mit 2:8 und 1:12 das Europapokal-Aus.
Die IGR-Mannschaft: Volker Braun, Jens Stölzel, Thomas Schmidt, Wolfgang Weber, Tonny van den Dungen, Markus Franken, Holger Leonhardt, Arjan van Gerven, Stefan Spahlinger, Matthias Peters
Europapokalsieger der Landesmeister wurde der HC Igualada

 

1995
Auch 1994 wurde die IGR Deutscher Meister und trat im darauf folgenden Jahr im Europapokal der Landesmeister an. Erneut ging es gegen den österreichischen Vertreter AS Villach, der mit 14:5 und 10:3 aus dem Weg geräumt wurde. Im Halbfinale geriet die IGR dann wiederum gegen den spanischen Meister HC Igualada mit 2:20 und 3:16 unter die Räder.
Die IGR-Mannschaft: Volker Braun, Jens Stölzel, Thomas Schmidt, Marc Weber, Markus Franken, Holger Leonhardt, Matthias Peters, Francisco Picarra, Markus Wilk, Jörg Fürst
Europapokalsieger der Landesmeister wurde der HC Igualada

 

2002
Nach langer Abstinenz und der zztl. Auflösung der IGR betrat der VfB Remscheid die internationale Bühne im CERS-Cup. In der Vorrunde gingen beide Paarungen gegen das französische Team La Vendéene aus La Roche-sur-Yon verloren. Einer 1:2-Heimniederlage folgte ein 2:5 in Frankreich und das Aus im CERS-Cup.
Die VfB-Mannschaft: Sebastian Wilk, Victor Martins, Matthias Peters, Fernando Picarra, Markus Wilk, Patrick Nicolajko, Thomas Wilk, Marcel Wiegershaus, Henning Becker, Enzo Lain
CERS-Cup-Sieger wurde Reus Desportivo

 

2005
im CERS-Cup in St.Omer  unterlag der  VfB  im Hinspiel 8:3 und war gegen das Temporollhockey der Franzosen ohne Chance. Im Rückspiel in Remscheid konnte sich das Team besser auf den Gegner einstellen und verlor  nur mit 3:1, war aber über weite Strecken auf Augenhöhe.
Die VfB-Mannschaft: Sebastian Wilk, Victor Martins, Matthias Peters, Fernando Picarra, Markus Wilk, Patrick Nicolajko, Thomas Wilk, Marcel Wiegershaus, Henning Becker, Lukas Kuhn, Luuk Bischoff, Julian Peinke, Nelson Martins
CERS-Cup-Sieger wurde der FC Barcelona.

 

2006
Im 1/8-Finale des CERS-Cup zog der VfB den französischen Vertreter SA Mérignac, der zuvor  Germania Herringen in der Qualifikation aus dem Rennen geworfen hatte. Im Hinspiel vor eigenem Publikum behielt der VfB nach Toren von Patrick Nikolajko und Thomas Wilk mit 2:1 die Oberhand. Das Rückspiel in Frankreich ging mit 3:9 verloren und der VfB war bereits in Runde 1 ausgeschieden.
Die VfB-Mannschaft: Sebastian Wilk, Victor Martins, Matthias Peters, Markus Wilk, Patrick Nicolajko, Thomas Wilk, Marcel Wiegershaus, Henning Becker, Lukas Kuhn, Julian Peinke, Nelson Martins, Robin Selbach
CERS-Cup-Sieger wurde CP Villanova

 

2011
Mit dem italienischen Vertreter Bassano Hockey 54 zog die zztl. aus dem VfB ausgegründete IGR in der Vorrunde des CERS-Cups einen dicken Brocken. Die Nr. 141 der Weltrangliste hatte dann im Hinspiel gegen die Nr. 25 keine wirkliche Chance und unterlag mit 1:8. Markus Wilk erzielte den Ehrentreffer. In Remscheid konnte die IGR zumindest im zweiten Abschnitt mithalten, unterlag aber trotz Toren von Yannick und Julian Peinke sowie Marc Schinkowski mit 3:8.
Das IGR-Team: Matthias Mattusch, Moritz Kreidewolf, Markus Wilk, Matthias Peters, Marcell Wiegershaus, Yannick und Julian Peinke, Marc Schinkowski, Robin und Fabian Selbach, Patrick Nikolajko
CERS-Cup-Sieger wurde Bassano Hockey

 

2012
Erneut zog die IGR in der Vorrunde den AS Mérignac und trug das Hinspiel in Bordeaux aus. Trotz zwischenzeitlicher 2:1-Führung kam die IGR im zweiten Abschnitt unter die Räder und unterlag mit 2:11. Im Rückspiel begegneten sich in einem abwechslungsreichen Spiel zwei Mannschaften auf Augenhöhe und die IGR unterlag erst in der Schlussminute mit 6:7.
Das IGR-Team: Matthias Mattusch, Moritz Kreidewolf, Markus Wilk, Marcell Wiegershaus, Yannick  Peinke, Marc Schinkowski, Robin und Fabian Selbach, Patrick Nikolajko, Max Richter, Jannic Brockmann
CERS-Cup-Sieger wurde CP Vic

 

2013

Aus England sollte der Gegner in der Vorrunde kommen, Herne Bay United wurde der IGR Remscheid zugelost, streckte aber aus finanziellen Gründen die Segel. Die IGR zog also kampflos ins 1/8-Finale ein und traf dort am 14.12.2013/18.01.2014 auf den Genève RHC. Vor eigenem Publikum musste die IGR nur Sekunden vor dem Abpfiff das 4:5 hinnehmen. In Genf war das Team dann chancenlos und unterlag mit 3:13.
Das IGR-Team: Matthias Mattusch, Moritz Kreidewolf, Marcell Wiegershaus, Yannick  Peinke, Robin und Fabian Selbach, Patrick Nikolajko, Max Richter, Jan Henckels, Bernat Recasens, José Barreto, Luis Hages
CERS-Cup-Sieger wurde Club Esportiu Noia

2014
Im Vorjahr hatten die Engländer zurück gezogen, im CERS-Cup 2014/2015 wurde Herne Bay dann erneut der IGR Remscheid für die Vorrunde zugelost. Zwei Siege mit 11:4 zu Hause und 3:2 auf der Insel brachten die IGR ins 1/8-Finale. Dort wartete mit Reus Deportiu ein spanisches Spitzenteam, dem die IGR beim 13:0 und 11:2 nicht viel entgegensetzen konnte. Bei seinem letzten internationalen Auftritt schoss Patrick Nikolajko beide Tore für die IGR.
Das IGR-Team: Moritz Kreidewolf, Matthias Mattusch, Yannick Peinke, Fabian und Robin Selbach, Max Richter, Lukas Kuhn, Patrick Nikolajko, Daniel Strieder, Luis Hages, Jan Henckels
CERS-Cup-Sieger wurde Sporting Lissabon

2016
Nach einem Jahr Pause traf die IGR Remscheid in der Vorrunde des CERS-Cups auf den RHC Wolfurt. In zwei Spielen gelangen zwei klare Siege, zunächst in Österreich ein 9:2 dem zu Hause ein 8:4 folgte. Im 1/8-Finale stand dann der Igualada HC auf dem Programm. Wie bereits vor über 20 Jahren zog die IGR zweimal den kürzeren und verlor beide Spiele mit 1:11 und 3:6, was gleichbedeutend mit dem Aus im Wettbewerb war.
Das IGR-Team; Jonas Langenohl, Moritz Kreidewolf, Matthias Mattusch, Yannick Peinke, Fabian Selbach, Max Richter, Lukas Kuhn, Daniel Strieder, Yannik Lukassen, Joshua Dutt, Alex Ober

 

 

Spielstätten

Spielstätte Bundesliga, Regionalliga, NRW-Ligen, sonst. Spiele und Tuniere
Trainingsstätte:

Sporthalle Hackenberg
im
Sportzentrum Hackenberg
Hackenberger Str. 107
42897 Remscheid (Lennep)
Tel.: 02191/162217

Spielfläche: 40 x 20m
Belag: Synthetik


Anfahrtskizze (Klick öffnet Google Maps):


weitere Trainingsstätten:

Sporthalle Neuenkamp
Neuenkamper Str. 50
42855 Remscheid

FunBox
Ringstr./Am Stadion
42897 Remscheid (Lennep)

 

Chronik

1962–2000
    (Logo der IGR Remscheid bis 1987)
Bereits in den 1930er Jahren wurde in Remscheid Rollsport in Form von Rollkunstlauf, Rolltanz und Rollhockey in mehreren Vereinen ausgeübt. Am 1. April 1962 erfolgte dann durch den Remscheider Turnverein von 1861 und den VfB Marathon 06 die Gründung der „Interessengemeinschaft Rollsport Remscheid“. Ziel dieser Interessengemeinschaft, in die der Remscheider Turnverein seine Rollkunstlauf- und der VfB Marathon seine Rollhockeyabteilung einbrachte, war, über die Bündelung der Aktivitäten den Anschluss an die nationale Spitze im Rollsport zu erreichen. Im Jahre 1965 zahlte sich die Zusammenarbeit erstmals aus und der Aufstieg der IGR Remscheid in die Rollhockey-Oberliga, damals die höchste nationale Spielklasse und Vorläuferin der Rollhockey-Bundesliga, gelang.
Bis heute ist die IGR Remscheid mit nur einem Jahr Unterbrechung in der Rollhockey-Bundesliga vertreten. 1968 schaffte die IGR Remscheid mit dem Gewinn der ersten Deutschen Rollhockey-Meisterschaft dann den Sprung an die Spitze. Der sich anschließende Auftritt im Europapokal der Landesmeister endete erst im Halbfinale. 1969 konnte der Meistertitel verteidigt werden und parallel zahlte sich die Jugendarbeit aus, denn die A-Jugend wurde ebenfalls Deutscher Rollhockey-Meister. In den folgenden Jahren brachte die IGR Remscheid viele herausragende Rollhockeyspieler hervor, beispielsweise Wolfgang Jex genannt, der insgesamt rund 250 Länderspiele für Deutschland bestritt. 1978 gewann die IGR Remscheid den dritten Meistertitel. 1987 wurden die IGR-Junioren Deutscher Rollhockey-Meister und konnten den Titel im Folgejahr verteidigen. .

     (Logo der IGR Remscheid von 1988 bis 2001)
Zum Anfang der neunziger Jahre folgten in der Bundesliga die legendären Duelle der IGR Remscheid mit dem RSV Weil, gegen den 1992 und 1994 die Deutschen Rollhockey-Meisterschaften Nummer vier und fünf gewonnen wurden. 1993 und 1995 erreichte die mit deutschen und niederländischen Nationalspielern gespickte IGR im Europapokal der Landesmeister jeweils das Halbfinale. Die letzten zwei Meisterschaften hatten allerdings die Finanzlage überstrapaziert, sodass nach personellen Abgängen ein Neuanfang erfolgen musste. Im Jahr 1996 konnte der stark verjüngte Kader den Abstieg aus der Rollhockey-Bundesliga nur knapp verhindern. Die Rollhockey-Damen der IGR Remscheid konnten 1998 und 1999 jeweils die Vizemeisterschaft der Damen-Rollhockey-Bundesliga erreichen.

2001–2009
     (Logo des VfB 06/08 Remscheid)
2001 verständigten sich die zwei Trägervereine darauf, die Interessengemeinschaft wieder aufzulösen. Der Remscheider Turnverein führte im Anschluss die Rollkunstlauf- und der inzwischen in VfB 06/08 Remscheid umbenannte VfB Marathon die Rollhockey-Aktivitäten alleine fort. In den folgenden Jahren gelang wieder der Anschluss an die Spitze der Rollhockey-Bundesliga und 2002, 2005, 2006 und 2007 wurden die Halbfinals der Play-Offs um die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft erreicht. Erfolge gab es insbesondere seit 2001 im Jugendbereich: 2001 und 2007 gewann die B-Jugend (U14) die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft, 2004, 2008 und 2009 die C-Jugend (U11) sowie in den Jahren 2002, 2005 und 2007 die D-Jugend (U9).

Seit 2010
   (Logo der IGR Remscheid seit 2010)
Zum Jahresende 2009 wurde gemäß einem Beschluss der Mitgliederversammlung des VfB Remscheid die Abteilung Rollhockey aus dem Verein ausgegliedert und während der laufenden Saison in den am 7. Oktober 2009 gegründeten „Rollsportverein -IGR- Remscheid e.V.“, kurz IGR Remscheid, überführt. Mit Zustimmung des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes (DRIV) führt die IGR Remscheid seit dem 1. Januar 2010 den Spielbetrieb in allen Ligen fort. 2010 wurde die A-Jugend (U17) Deutscher Rollhockey-Meister. Im Jahr 2011 belegten die Herren der IGR Remscheid den dritten Platz in der Rollhockey-Bundesliga und erreichten das DRIV-Pokal-Finale, in dem sie der ERG Iserlohn mit 2:3 und 5:7 unterlagen. Die D-Jugend (U9) gewann 2011 die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft. Die Damen der IGR Remscheid, die seit 2010 in einer Spielgemeinschaft mit dem SC Mokitos Wuppertal in der 2. Rollhockey-Bundesliga spielten und den zweiten Platz belegten, traten 2011 in der neuen eingleisigen Rollhockey-Damen-Bundesliga an. Die U20 wurde im Jahr 2013 in eigener Halle Deutscher Meister.Ende 2013 belegte das Bundesliga-Team der IGR Remscheid in der offiziellen Club-Weltrangliste mit Platz 83 die viertbeste Platzierung unter den deutschen Vereinen.

In der Spielzeit 2015/16 gelang es der IGR Remscheid erstmalig in der Vereinsgeschichte den DRIV-Pokal zu gewinnen. Die U17-Juniorinnen wurden ebenfalls erstmals Deutscher Meister. In der Spielzeit 2016/2017 zog die IGR nach 23 Jahren wieder das Finale um die Deutsche Meisterschaft ein, scheiterte aber in zwei Spielen an der ERG Iserlohn. Zum 30.06.2017 belegte das Bundesliga-Team der IGR Remscheid in der offiziellen Club-Weltrangliste mit Platz 96 die viertbeste Platzierung unter den deutschen Vereinen. In der Saison 2017/2018 startet erstmals seit fast 20 Jahren wieder ein Damenteam der IGR Remscheid in der Damen-Bundesliga.

 

Platzierungen in der Rollhockey-Bundesliga seit 1967

(bis 1991 wurde der Meister in einer Sommerrunde ausgespielt. Ab der Saison 1991/1992 startete die Saison im Spätsommer und endete im darauf folgenden Jahr. Mehrfach hat sich der Austragungsmodus geändert, daher sind auch die Platzierungen in den zeitweise gespielten Play-offs aufgenommen.)

 

  Saison       Platzierung                                        

  1967              4.                   

  1968          Deutscher Meister              

  1969          Deutscher Meister              

  1970              4.                   

  1971              4.                   

  1972              3.                   

  1973              3.                   

  1974              7.                   

  1975              5.                   

  1976              3.                   

  1977              3.                   

  1978          Deutscher Meister              

  1979              7.                   

  1980              6.                   

  1981              6.                   

  1982              7.                   

  1983              9.                   

  1984            11.         Abstieg in die Oberliga       

  1985              2.         Oberliga        

  1986              1.         Aufstieg in die Bundesliga

  1987              7.                    

  1988              4.                   

  Saison        Vorrunde           Play-offs                   

  1989              4.                    1/4-Finale    

  1990              3.                    1/2-Finale    

  1991              5.                    1/4-Finale    

  1991/92         1.                    Deutscher Meister

  1992/93         2.                    Vizemeister  

  1993/94         1.                    Deutscher Meister  

  1994/95         6.                    1/4-Finale    

  Saison       Platzierung                                         

  1995/96       10.                 

  1996/97         7.                   

  1997/98         8.                   

  1998/99         7.                   

  Saison        Vorrunde           Play-offs                   

  1999/00         5.                    1/4-Finale    

  2000/01         5.                    1/2-Finale    

  2001/02         5.                    1/2-Finale    

  2002/03         6.                    1/4-Finale    

  2003/04         5.                    1/4-Finale    

  2004/05         5.                    1/2-Finale    

  2005/06         5.                    1/2-Finale    

  2006/07         4.                    1/2-Finale    

  2007/08         4.                    1/4-Finale    

  2008/09         5.                    1/4-Finale    

  2009/10         7.                    1/4-Finale    

  2010/11         3.                    1/4-Finale    

  2011/12         4.                    1/2-Finale    

  2012/13         5.                    1/2-Finale    

  2013/14         3.                    1/2-Finale    

  2014/15         8.                    1/4-Finale    

  2015/16         7.                    1/4-Finale

  2016/17         2.                    Vizemeister


 

Erfolge

 

Deutscher Meister

   1968, 1969, 1978, 1992, 1994
Deutscher Vizemeister
   1993, 2017
 

DRIV-Pokal

   2016

 

Deutscher Meister U20-Junioren

   1987, 2013

Deutscher Meister U17-Juniorinnen

    2016, 2017

Deutscher Meister U17-Jugend

   1969, 2010

Deutscher Meister U14-Jugend

   2001, 2007

Deutscher Meister U11-Jugend

   2004, 2008, 2009

Deutscher Meister U9-Jugend

   2002, 2005, 2007, 2011
 

              

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